Nächtlicher Angriff auf Dnipro: Zwölf Tote und über 40 Verletzte – Stadt kündigt Hilfszahlungen an.
Blutige Nacht in Dnipro
Nach Angaben von Novyny.live: In der ukrainischen Stadt Dnipro hat ein nächtlicher Angriff am 2. Juni eine verheerende Bilanz hinterlassen. Zwölf Menschen kamen ums Leben, darunter zwei Kinder. Mehr als 40 Personen wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Die Attacke richtete sich gezielt gegen zivile Ziele, besonders betroffen ist ein 16-stöckiges Wohnhaus. Unter den Verletzten befinden sich vier Minderjährige, ein Kind schwebt in kritischem Zustand.
Die gesamte Region Dnipropetrowsk erlitt schwere Schäden, der Angriff erstreckte sich über fünf Bezirke. In der Nacht zum 2. Juni wurden nach offiziellen Angaben mehr als 700 Raketen und Drohnen gegen verschiedene Gebiete der Ukraine eingesetzt. Die Wohnviertel von Dnipro wurden dabei massiv zerstört.
Finanzielle Soforthilfe für Betroffene
Die Stadtverwaltung hat bereits ein Programm zur finanziellen Entschädigung für die Geschädigten aufgelegt. Für eine Einzimmerwohnung liegt die Unterstützung bei umgerechnet etwa 9.000 Griwna, für eine Dreizimmerwohnung kann sie bis zu 15.000 Griwna betragen.
„Dieses Programm ist für jede individuelle Situation ausgelegt“, erklärte Jurij Jandulskyj.
Jandulskyj betonte zudem, dass
„der Schlag ausschließlich zivilen Objekten galt“und fügte hinzu, es gebe „kein einziges militärisches Objekt, das auch nur entfernt an ein solches erinnert.“ Der Angriff auf die Stadt hat in der Bevölkerung große Bestürzung ausgelöst, viele Menschen sorgen sich um ihre Sicherheit und die Folgen der terroristischen Handlungen.
Die Behörden arbeiten weiter daran, die Betroffenen zu unterstützen und die Schäden zu beseitigen. Dieser Terrorakt ist Teil der anhaltenden Aggression gegen die Ukraine, die sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung richtet. Die schnelle Reaktion der lokalen Regierung und das Entschädigungsprogramm zeigen, wie dringend Maßnahmen in solchen Krisensituationen erforderlich sind. Die Unterstützung der Opfer und der Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur haben für die Stadtverwaltung oberste Priorität, um die Folgen der Tragödie für die Gemeinschaft abzumildern.
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