Die Regierung hat die Arbeitsgruppe zur militärischen Registrierung im Ausland aufgelöst: Was bedeutet das?.
Nach Angaben von inkorr.com: Am 1. Oktober 2025 verabschiedete das Kabinett der Minister der Ukraine
die Verordnung Nr. 1222, mit der die interdepartementale Arbeitsgruppe aufgelöst wurde, die sich mit den Fragen der militärischen Registrierung von Bürgern, die sich im Ausland befinden, beschäftigte. Diese Gruppe wurde erst vor drei Monaten gegründet und hat es nicht geschafft, irgendwelche Ergebnisse zu erzielen.
Funktionen der interdepartementalen Arbeitsgruppe
Die Verordnung vom 9. Juli 2024 Nr. 850 wurde als außer Kraft gesetzt anerkannt. Dieses Dokument gründete die Gruppe unter dem Vorsitz des Verteidigungsministers
Rustem Umerov. Der Schwerpunkt sollte auf der Koordination der Bemühungen verschiedener Ministerien gelegt werden, um einen systematischen Ansatz für dieses Problem zu gewährleisten.
Die Gruppe sollte sich mit der Entwicklung von Vorschlägen für Aktionspläne beschäftigen, die konkrete Maßnahmen, Fristen, verantwortliche Personen und Kontrollmechanismen klar definieren. Dies beinhaltete die Abstimmung der Aktivitäten zwischen den Ministerien für Verteidigung, Auswärtige Angelegenheiten, Innere Angelegenheiten und anderen Institutionen, um Verwirrung bei der Registrierung und Mobilisierung zu vermeiden.
Hier sind die wichtigsten Aspekte, die die Gruppe zu lösen plante:
- Militärische Registrierung: Aktualisierung der Datenbanken für 18- bis 60-jährige Männer, die sich im Ausland befinden.
- Ausbildung: Programme für grundlegende und spezielle militärische Ausbildung in EU-Ländern.
- Dienst: Mechanismen für Rotation und Verträge für Ukrainer in der Diaspora ohne Rückkehr nach Ukraine.
Was erwartet Ukrainer im Ausland?
Die Regierung gab jedoch keine Informationen über irgendwelche Errungenschaften, Berichte oder eingeleiteten Initiativen. Experten glauben, dass die Auflösung ein Signal für eine Umverteilung von Befugnissen ist, möglicherweise zu einer speziellen Kommission beim NSDC oder direkt im Verteidigungsministerium.
Für über 6 Millionen Ukrainer, die sich im Ausland befinden, schafft dies Ungewissheit über mögliche Änderungen im Verfahren zur Aktualisierung von Daten in 'Reserv+', sowie über einen möglichen Druck auf die Konsulate zur Ausstellung von Vorladungen.
Laut den Angaben des Außenministeriums haben nur 20% der Auswanderer ihre Daten aktualisiert. Im Jahr 2025, angesichts des Fachkräftemangels an der Front (über 100.000 Verluste), wird der Druck auf die Diaspora zunehmen, aber das Fehlen klarer Pläne bleibt die Situation angespannt. Experten raten: Registrieren Sie sich freiwillig, um mögliche Sanktionen wie Kontosperrungen oder Ausreiseverbote für Angehörige zu vermeiden.
Früher wurde mitgeteilt, dass das Verteidigungsministerium
die automatische militärische Registrierung einführt.
Die Situation mit der militärischen Registrierung von Ukrainern im Ausland bleibt kompliziert. Die Auflösung der Arbeitsgruppe könnte auf Änderungen in den Ansätzen zu diesem Problem hindeuten, aber das Fehlen klarer Pläne und Informationen wirft Fragen über die zukünftige Registrierung von Ukrainern auf, die das Land unter den Bedingungen des Krieges verlassen haben.
In Richtung der Verbesserung des Systems der militärischen Registrierung wird die Regierung nun offensichtlich andere Optionen in Betracht ziehen. Aber die Ukrainer in der Diaspora müssen vorsichtig sein und das Thema Registrierung sorgfältig angehen, um unvorhergesehene Folgen zu vermeiden.
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