Tägliche Einnahmen Russlands klettern auf 150 Millionen Dollar: Selenskyj äußert sich zu US-Anfragen zu Drohnenhilfe.

Tägliche Einnahmen Russlands klettern auf 150 Millionen Dollar: Selenskyj äußert sich zu US-Anfragen zu Drohnenhilfe
Tägliche Einnahmen Russlands klettern auf 150 Millionen Dollar: Selenskyj äußert sich zu US-Anfragen zu Drohnenhilfe

Anfragen aus Washington und Nahost: Ukraine soll bei Abwehr iranischer Drohnen helfen

Nach Angaben von Novyny.live: In einem am 13. März geführten Gespräch mit Radio France offenbarte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass mehrere Staaten – darunter die USA – bei Kiew um Unterstützung im Kampf gegen iranische Drohnen nachgesucht haben. Er betonte, dass die Ukraine selbst seit vier Jahren unablässig an die internationale Gemeinschaft appelliert, sie mit Waffen, Raketen und Luftabwehrsystemen zu versorgen. Die nun an die Ukraine herangetragenen Bitten aus Washington und einigen Golfstaaten zeigen laut Selenskyj, wie dringend der Bedarf an wirksamen Maßnahmen gegen unbemannte Luftfahrzeuge weltweit geworden ist.

Expertenteams in den Nahen Osten entsandt

Weiterhin berichtete Selenskyj, dass die Ukraine bereits drei Gruppen von Fachleuten in den Nahen Osten geschickt habe, um dort praktische Hilfe zu leisten. Den Schutz der Zivilbevölkerung bezeichnete er dabei als oberste Priorität. Wörtlich sagte er:

„Meine erste Reaktion ist ganz einfach: Für uns geht es hier um den Schutz der Zivilbevölkerung.“

Wolodymyr Selenskyj

Der Präsident ging zudem auf die Lieferungen russischer Drohnen an den Iran ein. Diese würden genutzt, um US-Truppen und deren Verbündete im Nahen Osten anzugreifen. „Es sind Schared-Drohnen, die auf russischem Territorium hergestellt werden. Früher lieferte der Iran Drohnen an Russland, heute läuft es umgekehrt. Russland ist ein Verbündeter des iranischen Regimes“, erklärte Selenskyj.

Ein weiterer zentraler Punkt des Interviews: Die Einnahmen Russlands aus Ölexporten seien seit dem Ausbruch der Krise im Nahen Osten auf 150 Millionen Dollar pro Tag gestiegen. Dieses Geld, so Selenskyj, werde „umgehend in die russischen Kriegsanstrengungen investiert“. Die Entwicklungen verdeutlichen, wie essenziell internationale Zusammenarbeit ist, um der Aggression Russlands und seiner Verbündeten entgegenzutreten.

Das Gespräch machte die wachsende Besorgnis der Weltgemeinschaft über die Gefahren deutlich, die von iranischen Drohnen für die globale Sicherheit ausgehen. Die Anfragen an die Ukraine, selbst militärisch unter Druck, zeigen, wie sehr gemeinsame Anstrengungen gegen neue Formen der Bedrohung notwendig sind. Gleichzeitig nährt die vertiefte militärische Kooperation zwischen Moskau und Teheran die Befürchtung, dass daraus neue Herausforderungen erwachsen – nicht nur für die Ukraine, sondern für alle Länder, die den Frieden in der Region bewahren wollen.


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