Russland wird 10% des Gasmarktes verlieren: Prognose der IEA für 2035.
Prognose der Internationalen Energieagentur zu Russland im Gasgeschäft
Nach Angaben von inkorr.com: Die Internationale Energieagentur (IEA) hat eine neue Prognose veröffentlicht, die besagt, dass Russland seinen Anteil am internationalen Gasmarkt nicht auf das Niveau vor dem Krieg zurückbringen kann. Laut der Agentur wird Moskau erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen, um seinen Status unter den Weltmarktexporteuren wiederherzustellen.
Nach Schätzungen der IEA könnte der Anteil Russlands am weltweiten Gashandel bis 2035 um 10% auf 15% sinken, verglichen mit 25%, die 2021 beobachtet wurden. Die Einnahmen aus dem Gasverkauf werden in den 2030er Jahren nur 28 Milliarden Dollar betragen, verglichen mit 120 Milliarden Dollar pro Jahr in den 2010er Jahren.
Diese Prognose signalisiert, dass Russland den Rückgang der Pipeline-Gasexporte nach Europa nicht ausgleichen kann und das Gesamtvolumen der Exporte bis 2035 um 7 Milliarden Kubikmeter zurückgehen wird. Die Produktion von Flüssigerdgas (LNG) wird bis 2040 voraussichtlich etwa 55 Milliarden Kubikmeter erreichen, was unter den in der russischen Energiestrategie 2050 geplanten Werten liegt.
Zu den Hauptbarrieren, auf die die IEA hinweist, gehören:
- sanktionen;
- eingeschränkter Zugang zu westlichen Technologien und Finanzmitteln;
- nicht ausreichende Anzahl von Tankern mit erhöhtem Eisgang für den LNG-Export;
- zunehmende Handelsbarrieren auf dem Wettbewerbsmarkt aufgrund des Anstiegs der Exportkapazitäten der USA und Katars.
Insgesamt unterstreicht die IEA-Prognose, dass Russland zahlreiche Herausforderungen bewältigen muss, die erhebliche Auswirkungen auf seine Position auf dem Weltgasmarkt in der Zukunft haben könnten.
Diese Informationen spiegeln schwerwiegende Veränderungen im Energiemix und in der strategischen Situation wider, mit denen Russland konfrontiert ist, und zeigen, wie globale Trends die Spielregeln auf dem Gasmarkt umschreiben können. Die IEA-Zahlen, falls sie bestätigt werden, könnten erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Pläne Russlands und seine Rolle in der globalen Energieversorgung haben.
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