Ukrainische Hrywnja verliert an Wert: Dollarkurs steigt seit Mai – was im Juni auf uns zukommt.

Ukrainische Hrywnja verliert an Wert: Dollarkurs steigt seit Mai – was im Juni auf uns zukommt
Ukrainische Hrywnja verliert an Wert: Dollarkurs steigt seit Mai – was im Juni auf uns zukommt

Devisenmarkt in der Ukraine: Die Lage im Mai 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Seit Mai 2026 wird der Dollar in der Ukraine teurer, die Landeswährung Hrywnja verliert an Wert. Der offizielle Wechselkurs schwankte in diesem Zeitraum zwischen 43,80 und 44,29 Hrywnja pro Dollar. Fachleute rechnen jedoch damit, dass sich der Markt im Juni beruhigen könnte – dann nämlich wird der erste Teil eines EU-Hilfspakets erwartet. Der Ukraine stehen also bald frische Finanzspritzen aus Brüssel bevor.

Auch der Euro zeigte sich im Mai 2026 instabil: Der offizielle Kurs bewegte sich zwischen 51,26 und 51,72 Hrywnja. Experte Oleksij Plotnikow erklärt dazu:

„Es gibt derzeit keine besonderen Gründe für einen teureren Dollar, wenn man Angebot und Nachfrage betrachtet.“
Sobald die EU-Gelder jedoch eintreffen, sei es sinnvoll, sie zu einem günstigeren Kurs in den Haushalt einfließen zu lassen.

Wie geht es mit dem Dollarkurs im Juni weiter?

Was erwartet uns also im Juni? Plotnikow ist überzeugt:

„Im Juni wird der offizielle Kurs von Hrywnja zu Dollar die psychologische Marke von 45 Hrywnja pro Dollar wohl nicht erreichen.“
Das deutet auf eine gewisse Stabilität in den kommenden Wochen hin.

Ein weiteres wichtiges Thema: Die ukrainische Nationalbank zieht alte Banknoten aus dem Verkehr – konkret die Scheine zu 20, 50, 100, 200 und 500 Hrywnja, die zwischen 2003 und 2006 gedruckt wurden. Dieser Schritt soll den Geldumlauf verbessern und das Finanzsystem langfristig stabilisieren.

Alles in allem bleibt die Lage am Devisenmarkt angespannt, doch die erwartete internationale Hilfe gibt Anlass zur Hoffnung. Bürger sollten sich auf mögliche Kursschwankungen einstellen und ihre Finanzplanung anpassen. Die Modernisierung des Bargelds zeigt zudem, dass die Behörden das Vertrauen in die eigene Währung stärken wollen.


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