Treibstoff für Generatoren: Diese Mengen dürfen Sie 2026 straffrei lagern.
Regeln für die Treibstofflagerung in der Ukraine unter Kriegsrecht
Nach Angaben von Novyny.live: Um die Versorgung von Bevölkerung und Unternehmen in der krisenhaften Lage zu sichern, gelten in der Ukraine während des Kriegsrechts vereinfachte Vorschriften. So dürfen bis zu 2000 Liter Treibstoff für Generatoren gelagert werden, ohne dass hierfür besondere Genehmigungen oder Dokumente erforderlich sind. Wer gegen die Lagerbestimmungen verstößt, muss jedoch mit empfindlichen Geldstrafen rechnen.
Neue Höchstmengen ab 2026
Die neuen Regelungen sehen vor, dass Privatpersonen ab dem Jahr 2026 bis zu 2000 Liter Kraftstoff ohne Lizenz vorhalten dürfen. Der Inhalt des Generator-Tanks selbst wird dabei nicht auf dieses Kontingent angerechnet. Besitzer von Notstromaggregaten können somit zusätzliche Reserven bilden, ohne bürokratische Hürden. Erst wenn die gelagerte Menge 2000 Liter übersteigt, muss eine kostenlose Deklaration beim zuständigen regionalen Finanzamt eingereicht werden.
Für Verstöße gegen die Lagerbestimmungen sind drastische Bußgelder festgelegt:
- Ein erstes Vergehen wird mit einer Strafe in Höhe von 4 Mindestlöhnen geahndet, was 2026 34.588 Hrywnja entspricht.
- Bei einem zweiten Verstoß verdoppelt sich die Strafe auf 8 Mindestlöhne, also 69.176 Hrywnja.
- Ein drittes und jedes weitere Vergehen kann zu einer Geldbuße von 85 Mindestlöhnen führen, was 734.995 Hrywnja ausmacht.
Ab dem 2. Februar 2026 haben ukrainische Unternehmen zudem die Möglichkeit, staatliche Energiehilfen in Anspruch zu nehmen. Diese Maßnahme soll die Energiesituation der Betriebe in der Ausnahmesituation stabilisieren. Die neuen Lagerregelungen entlasten also nicht nur privat, sondern bieten auch der Wirtschaft Unterstützung.
Die Lockerungen bei der Treibstofflagerung sind Teil der ukrainischen Regierungsbemühungen, die Energieversorgung im Land trotz der Kriegsumstände zu gewährleisten. Angesichts häufiger Stromausfälle soll so die Abhängigkeit von Generatoren abgesichert werden. Die gleichzeitig eingeführten hohen Strafen unterstreichen jedoch, dass Sicherheitsvorschriften im Umgang mit den Brennstoffen strikt eingehalten werden müssen.
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