Die DPS plant einen neuen Ansatz für Kontrollen: Was sich ab 2026 für Unternehmen ändern wird.

Die DPS plant einen neuen Ansatz für Kontrollen: Was sich ab 2026 für Unternehmen ändern wird
Die DPS plant einen neuen Ansatz für Kontrollen: Was sich ab 2026 für Unternehmen ändern wird

Nach Angaben von inkorr.com: Lesya Karnauh, die kommissarische Leiterin des Staatlichen Steuerdienstes, traf sich mit Vertretern der Europäischen Handelskammer, die über 900 Unternehmen vereint.

Bei dem Treffen wurden Fragen im Zusammenhang mit dem Moratorium für Kontrollen, einem risikoorientierten Ansatz für die Steuerkontrolle und neuen Kommunikationsformen mit Steuerzahlern erörtert.

„Unsere Priorität liegt in der Auffüllung des Staatshaushalts, und eine umfassende Steuerkontrolle der Wirtschaftssubjekte bringt nicht die erforderliche Effizienz und Steuereinnahmensteigerung. Daher ist es nicht sinnvoll, die Ressourcen des Dienstes für ineffektive Maßnahmen zu verschwenden – das gilt nicht für den Steuerdienst des Jahres 2025“, bemerkte Lesya Karnauh.
„Wir arbeiten daran, dass die Kontrollen im Jahr 2026 auf der Grundlage der entwickelten Risikopässe geplant werden“, betonte Karnauh.

Einführung neuer digitaler Lösungen

Die Teilnehmer des Treffens erörterten auch die Einführung neuer digitaler Instrumente. Der Staatliche Steuerdienst äußerte Interesse an einer aktiven Einbeziehung der Steuerzahler in die Testung des E-Audit-Systems. Alle Steuerzahler haben die technische Möglichkeit, die Prüfung der Datei SAF-T UA über das „Elektronische Büro“ durchzuführen.

Bezüglich des E-Akzis-Systems ist die DPS bereits bereit, neue Änderungen umzusetzen. Darüber hinaus treten die Änderungen zur Verordnung der Kabinett über die Blockierung von Steuerrechnungen am 27. September in Kraft, was die Anzahl der Wirtschaftssubjekte verringern wird, die mit Blockierungen konfrontiert sind.

Bei dem Treffen wurde nicht nur auf Fragen der Steuerkontrolle, sondern auch auf neue digitale Instrumente und Änderungen im Steuersystem hingewiesen. Lesya Karnauh betonte die Bedeutung eines risikoorientierten Ansatzes und neuer Formate der Interaktion mit Steuerzahlern.

Dieses Treffen zeugt von der Absicht des Staatlichen Steuerdienstes, sich an moderne Herausforderungen anzupassen und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen zu verbessern. Die Einführung digitaler Technologien, insbesondere des E-Audit-Systems, zielt darauf ab, den Berichts- und Kontrollprozess zu vereinfachen, was letztendlich die wirtschaftliche Aktivität in der Ukraine fördern soll.


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