Vater und Tochter (14) bei Drohnenangriff in der Ukraine verletzt – Wohnhaus in Brand geraten.
Angriff auf Borzna
Nach Angaben von UATV: Am 22. Juni 2023 ist in der Stadt Borzna in der Region Tschernihiw ein Privathaus durch einen Drohnenangriff russischer Streitkräfte in Brand gesetzt worden. Dabei wurden der Hausbesitzer und seine 14-jährige Tochter verletzt. Der Angriff traf nicht nur dieses Gebäude: Auch ein Lyzeum in Nowhorod-Siwerskyj wurde beschädigt, wobei Fenster und Türen der Bildungseinrichtung zerstört wurden.
Ausmaß des Angriffs
Die nächtliche Großoffensive Russlands erstreckte sich über mehrere ukrainische Regionen. Zum Einsatz kamen unter anderem eine ballistische Rakete vom Typ Iskander-M sowie 88 Kampfdrohnen. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Tschernihiw, Wladyslaw Tschaus, äußerte sich zu den Vorfällen:
„Die Russen haben auf Energieanlagen gezielt.“ – Wladyslaw Tschaus
Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich ebenfalls alarmiert und erklärte:
„Russland beginnt nicht mit dem Gedenken an die Toten oder mit Signalen für ein Kriegsende, sondern mit neuen ungerechtfertigten Morden.“ – Wolodymyr Selenskyj
Dies verdeutlicht die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Ukraine.
Der Vorfall ist Teil einer Eskalation der Gewalt in der Region und zeigt, dass Russland seine aggressiven Handlungen in der Ukraine fortsetzt. Angriffe auf zivile Ziele wie Wohnhäuser und Schulen gefährden die Sicherheit der Bewohner und lösen internationale Besorgnis aus. Wie die ukrainischen Behörden und die Weltgemeinschaft auf diese Aggression reagieren, könnte den weiteren Verlauf der Ereignisse vor Ort beeinflussen.
Lesen Sie auch
- Die Ukraine gewinnt an Bedeutung, während 37 Nationen eine ballistische Verteidigungsallianz bilden
- Nach Drohnenangriff mit 135 Kampfmaschinen: Selenskyj fordert sofortiges 21. EU-Sanktionspaket
- Neustart der Außenpolitik und Kabinettsumbildung: Selenskyj kündigt Veränderungen an
- Neun europäische Staaten und die Ukraine schmieden ein Bündnis gegen ballistische Raketen – Hintergründe zur Initiative Freyja
- Drei von Selenskyj eingesetzte Vertreter verlieren sein Vertrauen – was hinter den Personalwechseln steckt
- Nächstes Treffen der „Koalition der Willigen“ findet in der Ukraine statt – Selenskyj kündigt Termin an

