Nach Drohnenangriff mit 135 Kampfmaschinen: Selenskyj fordert sofortiges 21. EU-Sanktionspaket.
Appell an Brüssel: Neuer Sanktionsdruck gefordert
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Europäische Union eindringlich aufgefordert, unverzüglich das 21. Sanktionspaket gegen Russland zu verabschieden. Hintergrund ist ein massiver russischer Angriff in der Nacht zum 14. Juli, bei dem 135 Drohnen und zehn Raketen zum Einsatz kamen. Es gab Verletzte und teils erhebliche Schäden an ziviler Infrastruktur.
Schäden und Opferzahlen im Überblick
In der Region Charkiw wurden sieben Menschen verletzt, darunter ein Kind. Aus dem Gebiet Tschernihiw werden drei verletzte Personen gemeldet. In Saporischschja wurde ein Mehrfamilienhaus beschädigt. Die Hauptstadt Kiew verzeichnet Schäden an 16 Objekten, darunter eine Schule und ein Betrieb. Auch in den Oblasten Dnipropetrowsk, Donezk, Schytomyr und Odessa gab es Angriffe.
Selenskyj betonte:
„Der Druck auf Russland muss erhöht werden. Wir dürfen keine Zeit verlieren – noch in dieser Woche sollte das 21. EU-Sanktionspaket beschlossen werden.“Zur Angriffsnacht erklärte er:
„Die Russen haben in dieser Nacht 135 Drohnen und zehn Raketen unterschiedlicher Typen auf unsere Städte und Gemeinden abgefeuert – der Großteil davon ballistische Geschosse.“Weiter hieß es:
„In Saporischschja wurde ein Mehrfamilienhaus getroffen. Mit ballistischen Raketen haben die Russen Kiew angegriffen.“
Dieses Ereignis unterstreicht die akute Bedrohung durch russische Angriffe und die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die Ukraine. Selenskyjs Forderung an die EU zeigt, wie wichtig eine schnelle Reaktion der Staatengemeinschaft auf die Eskalation des Konflikts ist. Die europäischen Staaten müssen die Ernsthaftigkeit der Lage in der Ukraine erkennen und ihre Maßnahmen zur Sicherung der Region abstimmen.
Lesen Sie auch
- Die Ukraine gewinnt an Bedeutung, während 37 Nationen eine ballistische Verteidigungsallianz bilden
- Neustart der Außenpolitik und Kabinettsumbildung: Selenskyj kündigt Veränderungen an
- Neun europäische Staaten und die Ukraine schmieden ein Bündnis gegen ballistische Raketen – Hintergründe zur Initiative Freyja
- Drei von Selenskyj eingesetzte Vertreter verlieren sein Vertrauen – was hinter den Personalwechseln steckt
- Nächstes Treffen der „Koalition der Willigen“ findet in der Ukraine statt – Selenskyj kündigt Termin an
- Gemeinsam gegen Raketen: Neun Staaten gründen Bündnis zur Abwehr ballistischer Bedrohungen

