Staatliche Kinderbetreuungshilfe ab 2026: Warum Selbstständige leer ausgehen.

Staatliche Kinderbetreuungshilfe ab 2026: Warum Selbstständige leer ausgehen
Staatliche Kinderbetreuungshilfe ab 2026: Warum Selbstständige leer ausgehen

Das neue Förderprogramm 'єЯсла'

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. Januar 2026 startet in der Ukraine das Programm 'єЯсла'. Es soll Eltern unterstützen, die nach einer einjährigen Kinderbetreuungsphase wieder in den Beruf einsteigen. Ein wichtiger Punkt ist jedoch: Selbstständige, also sogenannte Einzelunternehmer (ФОП), haben derzeit keinen Anspruch auf diese staatliche Leistung.

So sind die Förderbedingungen

Anspruch auf die Leistung haben Mütter oder gesetzliche Vertreter von Kindern im Alter von einem bis drei Jahren. Die monatliche Förderhöhe beträgt im Jahr 2026:

  • 8.000 Hrywnja im Regelfall;
  • 12.000 Hrywnja für Familien mit einem behinderten Kind.

Die Zahlung beginnt mit dem Monat nach dem ersten Geburtstag des Kindes und läuft bis zum dritten Lebensjahr. Die Regelung ist Teil der Bemühungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Doch warum erhalten Selbstständige diese Unterstützung nicht? Das Programm ist explizit für Mütter oder gesetzliche Vertreter konzipiert, die in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen. Diese enge Auslegung schließt Unternehmer von der Förderung aus, auch wenn sie dieselben familiären Verpflichtungen haben. Diese Ungleichbehandlung wird unter selbstständigen Eltern intensiv diskutiert.

Zwar markiert 'єЯсla' einen wichtigen Fortschritt in der Familienpolitik. Die Ausgrenzung von Selbstständigen offenbart jedoch eine Lücke im sozialen Sicherungsnetz, die möglicherweise einer Nachbesserung bedarf. Die laufende Debatte könnte zu gesetzlichen Anpassungen führen, um auch Unternehmerfamilien besser zu unterstützen.


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