Ökonom Ustenko: Warum Russland nicht auseinanderbrechen wird und was mit der Aggression passieren wird.
Studie über den Zustand der russischen Wirtschaft
Nach Angaben von inkorr.com: Der Ökonom Oleg Ustenko hat den Zustand der russischen Wirtschaft analysiert und die Mythen über den schnellen Niedergang des Landes entkräftet und vor naivem Optimismus gewarnt. In einem Gespräch mit Jurij Romanenko wurde bekannt, dass die Verhandlungen des russischen Gesandten Dmitrijew mit amerikanischen Politikern erfolglos waren, woraufhin neue Sanktionen gegen 'Lukoil' und 'Rosneft' eingeführt wurden.
Analyse der wirtschaftlichen Situation
Ustenko schloss drei Zeiträume zur Bewertung der Situation in Russland ein. Langfristig sieht die wirtschaftliche Situation sehr schlecht aus; er stellte fest, dass alle Aussagen über Importersatz lediglich eine Illusion sind. Das Hauptproblem liegt in der Isolation des Landes von den globalen Märkten für Technologie und Industrieanlagen.
Die kurzfristigen Perspektiven sind noch riskanter, mit einem hohen Bedrohungsniveau. Ustenko untersuchte den Einfluss der Sanktionen auf den Ölsektor und erklärte die Mechanismen des Drucks auf Russland sowie die Folgen dieser Maßnahmen.
Bei der Analyse der russischen Wirtschaft stellte Ustenko Probleme mit der Inflation, dem Zinssatz der Zentralbank und dem allgemeinen Zustand der Wirtschaft fest. Er zog Parallelen zu den Erfahrungen des Iran und betrachtete mögliche Szenarien für die Entwicklung der Situation.
Steigende Aggressionsrate
Die besorgniserregendste Schlussfolgerung war die Warnung vor einem möglichen Anstieg der Aggression seitens Russlands in naher Zukunft. Im geopolitischen Kontext nimmt die Ukraine eine wichtige Stellung für alle Beteiligten ein: Europa, Russland, die USA und China.
Zum Abschluss des Gesprächs betonten Ustenko und Romanenko die Bedeutung einer realistischen Wahrnehmung der Zukunft Russlands und die Vorbereitung auf mögliche herausfordernde Zeiten. Realistische Probleme müssen berücksichtigt und ein kühler Realismus gewahrt werden.
Somit weist die Analyse der wirtschaftlichen Situation in Russland auf ernsthafte Herausforderungen hin, die das Land in einer Zeit des Sanktionsdrucks und internationaler Isolation bewältigen muss. Die Fokussierung auf den geopolitischen Kontext und die Bereitschaft, auf Bedrohungen zu reagieren, bleibt für die Ukraine und ihre Partner von Bedeutung.
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