Militärexperte rechnet in Kürze mit großangelegtem Raketenangriff Russlands.
Einschätzung eines Militärfachmanns
Nach Angaben von TSN.ua: Der Militärexperte Oleh Schdanow warnt vor einem möglichen massiven Raketenangriff Russlands auf die Ukraine in den kommenden Tagen. Seiner Analyse zufolge könnten sowohl politische als auch technische Umstände ein solches Szenario begünstigen. Schdanow weist darauf hin, dass Russland in der Lage sei, fünf bis sechs TU-Bomber in die Luft zu bringen, und zudem taktische Jets wie die SU-34 und SU-35 einsetze.
Als indirektes Anzeichen nennt Schdanow die Verlegung russischer Flugzeuge näher an die ukrainische Grenze.
„Dieser Faktor könnte für Russland entscheidend sein, das nach folgender Logik handelt: Wenn ihr nicht einlenkt, erwartet euch ein weiterer massiver kombinierter Schlag“,betont der Experte. Er vermutet zudem, dass die aktuelle Lage auf mögliche Probleme mit dem MiG-31-Jet hindeuten könnte. Zur Einordnung: Solche strategischen Bomber werden typischerweise für weitreichende Angriffe eingesetzt.
Lage bei den Raketen
Bereits im Februar waren über der Ukraine Ch-101-Marschflugkörper abgefangen worden, die erst im Januar produziert worden waren. Allerdings, so Schdanow, seien bei den jüngsten Angriffen keine „Kinzhal“-Raketen zum Einsatz gekommen.
„Ich denke, die Ära der ‚Kinzhal‘-Raketen neigt sich dem Ende zu“,fügt er hinzu. Nach Einschätzung des Experten versuchen die russischen Streitkräfte, zu einem Rhythmus von Angriffen im Abstand von zwei Wochen zurückzukehren, was auf eine Fortsetzung der aggressiven Taktik hindeuten könnte.
Die militärische Lage in der Ukraine bleibt angespannt, und die Aussicht auf einen großangelegten russischen Angriff sorgt für Besorgnis. Schdanow ruft zu Wachsamkeit und Vorbereitung auf mögliche Gefahren auf, da die weitere Entwicklung die Sicherheit der gesamten Region beeinflussen könnte. Die Beobachtung russischer Truppenbewegungen durch die ukrainische Seite könnte helfen, rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Prognosen von Fachleuten über mögliche Attacken spiegeln die zunehmende Spannung in der Region wider, die zu einer weiteren Eskalation des Konflikts führen könnte. Für die Ukraine und ihre Verbündeten hat die Sicherheitsfrage daher oberste Priorität.
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