Ukrainischer Raps wird teurer: Welche Rolle spielen die USA und der Iran?.
Exportprognose für Februar 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Für den Februar 2026 zeichnet sich eine deutliche Verteuerung des Exports von ukrainischem Raps ab. Hintergrund ist ein Ölpreisanstieg, der auf eine mögliche Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran zurückgeführt wird. Dies treibt die Preise auf dem Weltmarkt in die Höhe. Aktuell notiert die Tonne Raps bei 550 US-Dollar, was einem Gegenwert von 21.412 Hrywnja für die Lieferung zum Hafen entspricht.
Im Binnenmarkt bewegen sich die Raps-Preise derzeit zwischen 24.000 und 24.700 Hrywnja pro Tonne. Ebenfalls gestiegen ist der Preis für Futtermais, der um 6 Dollar auf 212 Dollar (umgerechnet über 9.000 Hrywnja) je Tonne zulegte. Gerste erzielt in den Häfen Preise zwischen 10.800 und 11.000 Hrywnja, was mehr als 200 Dollar pro Tonne bedeutet.
Folgen für die Landwirtschaft
Die anhaltende allgemeine Preissteigerung für ukrainische Agrarprodukte bleibt daher ein zentrales Thema für Landwirte und Marktbeobachter. Die globalen Markttrends geben hier weiterhin den Ton an.
Die Verteuerung von Raps, Mais und Gerste könnte erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Agrarsektor der Ukraine haben. Vor dem Hintergrund weltwirtschaftlicher Verwerfungen und geopolitischer Spannungen eröffnen sich für ukrainische Produzenten zwar neue Exportchancen, gleichzeitig steigen aber auch die Produktionskosten. Die weitere Preisentwicklung auf den Weltmärkten wird in den kommenden Jahren maßgeblich über die Stabilität und das Wachstum der ukrainischen Agrarwirtschaft entscheiden. Die Branche steht somit vor einer Phase der Chancen, aber auch der Risiken.
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