Nicht aufgeteilte Gewinne von Energoatom: Wo sind die Milliarden aus den Tarifen geblieben.
Der nicht aufgeteilte Gewinn von 'Energoatom' erreichte 61 Milliarden Hrywnja
Nach Angaben von inkorr.com: Seit der Erhöhung der Tarife für die Bevölkerung hat das Unternehmen 'Energoatom' einen Rekordgewinn von 61 Milliarden Hrywnja verzeichnet. Dies berichtete der Vorsitzende des Verbands der Verbraucher kommunaler Dienstleistungen, Oleg Popenko.
33 Milliarden Hrywnja aus diesem Betrag wurden zur Umsetzung des Mechanismus der speziellen Verpflichtungen (PSO) verwendet, den er als diskriminierend und manipulativ betrachtet. Der angegebene Mechanismus arbeitet nicht nach den tatsächlichen Produktionskosten von Elektrizität, sondern nach einem 'Marktpreis', der viermal so hoch ist wie die tatsächlichen Kosten. Weitere 28 Milliarden Hrywnja blieben im Unternehmen, deshalb muss jetzt der Staatliche Rechnungsprüfungsdienst eine Auditüberprüfung durchführen, um herauszufinden, wohin diese Mittel verschwunden sind.
Der Experte betont, dass der Preis für Elektrizität für die Bevölkerung keine wirtschaftliche Rechtfertigung hat, und der staatliche Mechanismus PSO fehlerhaft und ungerecht ist. 'Was dazu gedacht war, die Menschen zu schützen, hat sich in ein Instrument zur Umverteilung von Milliarden innerhalb des Energiemarktes verwandelt', sagte er.
Nach der Erhöhung der Tarife für die Bevölkerung erhielt 'Energoatom' einen Rekordgewinn von 61 Milliarden Hrywnja. Ein Teil dieser Mittel wurde jedoch für den PSO-Mechanismus verwendet, den Experten als manipulativ und diskriminierend betrachten. Derzeit ist eine Revision geplant, um das weitere Schicksal dieser Mittel zu klären, obwohl Kritiker bereits Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen dieses Mechanismus auf den Energiemarkt äußern.
Somit wirft die Situation mit dem nicht aufgeteilten Gewinn von 'Energoatom' und dem PSO-Mechanismus erhebliche Besorgnis bei Fachleuten und Verbrauchern hervor. Die Durchführung eines Audits könnte Licht auf das weitere Schicksal der Mittel werfen und auf mögliche Verstöße in den Tarifierungsmechanismen auf dem Elektrizitätsmarkt hinweisen. Diese Ereignisse werden wichtig für die Politik im Bereich Energie und den Schutz der Verbraucherrechte in der Ukraine sein.
Lesen Sie auch
- Neue US-Zölle gegen 60 Länder: So hoch fallen die Abgaben für die EU und Russland aus
- Russlands Öl- und Gasumsätze sollen um 60 % steigen – das treibt den Anstieg an
- Zweite IMF-Zahlung an die Ukraine: 690 Millionen Dollar für den Staatshaushalt
- Russlands Haushaltsloch von 7 Billionen Rubel: Droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit?
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise

