Die EU bereitet die Festnahme russischer Tanker in der Ostsee vor: welcher Mechanismus.
Die Europäische Union plant, die Tanker der russischen 'Schattenflotte' über die Ostsee festzunehmen
Nach Angaben von inkorr.com: Das Büro des Präsidenten der Ukraine berichtete, dass die Europäische Union rechtliche Mechanismen zur Festnahme von Tankern vorbereitet, die Öl über die Ostsee transportieren und zur 'Schattenflotte' Russlands gehören.
Unsere Sanktionen des letzten Jahres könnten verbindlich werden
Nach Artikel 110 des UN-Seerechtsübereinkommens können mindestens 16 Schiffe ohne offizielle Flagge in naher Zukunft festgenommen werden. Wie EUObserver berichtet, wird im neuen 19. Sanktionspaket der Europäischen Union geplant, weitere 120 Öltanker zur 'Schwarzen Liste' der russischen 'Schattenflotte' hinzuzufügen. Dies wird die Gesamtzahl der sanktionierten Schiffe auf 568 erhöhen.
Symbolische Bedeutung für Moskau
Die Anwendung von internationalem Recht und die Bereitschaft der NATO-Staaten, dies zu befolgen, ist ein wichtiges Signal für den Kreml.
Die Anwendung des internationalen Rechts und die Bereitschaft der NATO-Staaten, dessen Einhaltung zu gewährleisten, ist ein entscheidendes Signal für den Kreml: seine Versuche, die Sanktionen zu umgehen, sind gescheitert, bemerkte Andrij Jermak. Er betonte auch die Notwendigkeit, den Sanktionsdruck zu erhöhen, da er der Meinung ist, dass Moskau bereits einen hybriden Krieg gegen Europa führt.
Die Meldungen über die Pläne der Europäischen Union, die Tanker der russischen 'Schattenflotte' festzunehmen, sind nicht nur für die NATO-Staaten wichtig, sondern auch für Russland selbst. Die Anwendung internationalen Rechts im Kampf gegen Verstöße und die Unterstützung der Ukraine im Kontext des hybriden Krieges seitens Moskaus erhält unter den gegenwärtigen Bedingungen besondere Bedeutung. Dieser Schritt hebt die Einheit der internationalen Gemeinschaft im Widerstand gegen Aggression und zur Aufrechterhaltung der Stabilität in der Region hervor.
Lesen Sie auch
- Vier Diplomatenpässe für Jermak: Außenminister Sibiha äußert sich zu den Hintergründen
- Treffen zwischen Regierung und Opposition: Steht ein Umbau im Büro von Präsidentenberater Jermak bevor?
- Bürochef-Wechsel in Kiew: Geraschtschenko sieht Dialog-Neustart durch Berufung von Budanow
- Korruptionsvorwurf gegen Selenskyjs Stabschef: Ermittlungen belasten die Regierung
- Neuer Chef für die Spionageabwehr des SBU: Selenskyj ernennt Sergej Gunkowski
- Neuer Rechtshilfe-Ausschuss für Kriegsopfer nimmt Arbeit auf

