Ukraine könnte EU-Kredit über 90 Milliarden Euro für Raketenkäufe nutzen.
Kiew beantragt Mittel für Flugabwehrraketen und Abfangjäger
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Kommission prüft derzeit einen Antrag der Ukraine. Es geht um den Kauf von Raketen und Abfangsystemen für die Luftverteidigung. Finanziert werden soll dies aus einem EU-Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro. Im ersten Schritt sind Drohnenkäufe für knapp sechs Milliarden Euro geplant. Die Auszahlung dieser Mittel wird für Juni dieses Jahres erwartet.
Gespräche mit einem deutschen Rüstungskonzern
Parallel dazu verhandelt der deutsche Rüstungshersteller Diehl Defence mit dem ukrainischen Entwickler Fire Point. Thema sind mögliche Technologielieferungen zur Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit. Dies unterstreicht die wachsende sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen Kiew und Brüssel.
Balázs Újvári, Vertreter von Diehl Defence: 'Wir führen intensive Gespräche mit der Ukraine. Wenn Interesse an Ausrüstung besteht – ob Raketenabwehr oder Luftverteidigungssysteme – kann man darüber diskutieren, und wir werden das prüfen.'
Diese Entwicklungen zeigen, dass die Ukraine ihre militärische Infrastruktur modernisieren will, um die nationale Sicherheit zu erhöhen. Angesichts wachsender Bedrohungen ist dies ein zentrales Anliegen.
Die verstärkte Unterstützung aus der EU verdeutlicht die strategische Partnerschaft zwischen der Ukraine und europäischen Staaten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitslage sind der Erwerb neuer Technologien und die Modernisierung der Abwehrsysteme von entscheidender Bedeutung. Nur so lassen sich Stabilität und der Schutz nationaler Interessen langfristig gewährleisten.
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