Die EU startet ein System gegen GPS-Störsignal: Wie Iris² Starlink ersetzen wird.
17.09.2025
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Journalist
Schostal Oleksandr
17.09.2025
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Die EU führt Weltraumtechnologien zur Bekämpfung von Signalstörungen ein
Die Europäische Union beginnt mit der Einführung neuer Weltraumtechnologien zur Bekämpfung von Störungen bei Navigationssignalen. Laut dem EU-Kommissar für Verteidigung und Weltraum, Andrius Kubilius, haben bereits 40 % der Luftfahrzeuge in Europa mit Problemen zu kämpfen, die mit diesem Phänomen verbunden sind.Zum Beispiel wurden in Litauen im August 1000 Fälle von GPS-Signalstörungen verzeichnet, betonte Kubilius. Diese Vorfälle stellen erhebliche Sicherheitsrisiken für die Luftfahrt und andere Verkehrsträger dar.Die EU arbeitet an der Schaffung eines Systems, das die Quellen von Signalstörungen und Spoofing erkennen soll. Dies wird es ermöglichen, Piloten, Fahrern und Schiffsführern rechtzeitig vor möglichen Navigationsbedrohungen zu warnen. Ein wichtiger Schritt ist auch die Weiterentwicklung des europäischen Navigationssystems Galileo und die Erhöhung der Anzahl von Satelliten in der Erdumlaufbahn.
Entwicklung der Satellitenkommunikation Iris²
Darüber hinaus beabsichtigt die Europäische Union, die Satellitenkommunikation Iris² zu verbessern, die eine Alternative zu dem amerikanischen Starlink darstellen wird. Der EU-Kommissar betonte, dass dieses Projekt erhebliche Vorteile bietet und für einen vollständigen Start im Jahr 2030 geplant ist. Kubilius hob die Bedeutung der Unabhängigkeit von amerikanischen Weltraumdiensten und der Entwicklung eigener europäischer Technologien hervor.Bedeutung der Weltraumverteidigungsfähigkeiten
Die Bekämpfung von GPS-Signalstörungen ist heute wichtiger denn je. Dieses Phänomen gilt als ein wichtiger Teil hybrider Kriegsführung, die die europäische Infrastruktur destabilisieren kann. Die Europäische Union ist überzeugt, dass die Entwicklung ihrer eigenen Weltraumverteidigungsfähigkeiten entscheidend ist, um auf diese Herausforderungen zu reagieren.Die kontinuierliche Arbeit an der Verbesserung von Satellitentechnologien wie Galileo und Iris² soll die Verkehrssicherheit gewährleisten und die Risiken im Zusammenhang mit Störungen von Navigationssignalen verringern. Solche Bemühungen sind ein wichtiger Schritt in Richtung technologischer Unabhängigkeit Europas und seiner Fähigkeit, externen Bedrohungen zu begegnen.Lesen Sie auch
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