EU verabschiedet 21. Sanktionspaket gegen Russland: Banken, Kryptowährungen und Schattenflotte betroffen.
21. Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland
Nach Angaben von UATV: Die Europäische Union hat ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg gebracht. Es richtet sich unter anderem gegen den Bankensektor, Kryptowährungsplattformen, Schiffe der sogenannten Schattenflotte sowie Firmen, die für die russische Rüstungsindustrie tätig sind. Zusätzlich enthält das Paket neue Visabeschränkungen für ehemalige russische Militärangehörige und verlängert die Preisobergrenze für Öl um ein weiteres Jahr.
Wichtigste Maßnahmen des neuen Sanktionspakets
Zu den zentralen Punkten des neuen Maßnahmenkatalogs zählen:
- Transaktionsverbote für über 100 russische Banken.
- Aufnahme von 41 weiteren Schiffen in die Sanktionsliste, womit die Gesamtzahl nun bei 673 liegt.
- Erweiterung der Sanktionsliste um 218 neue Einträge.
- Verschärfte Exportbeschränkungen für Materialien, die zur Herstellung von Drohnen und in der Luft- und Raumfahrt genutzt werden.
Ein zentraler Punkt ist die Verlängerung der Ölpreisobergrenze um ein Jahr, mit der Option, diesen Mechanismus bis Juli 2027 einzufrieren. Wichtig zu wissen: Die Sanktionen betreffen nicht die Lieferungen von russischem Flüssigerdgas (LNG) an Drittstaaten, sofern die entsprechenden Verträge vor dem 24. Februar 2022 unterzeichnet wurden.
„Die Beschränkungen betreffen mehr als hundert Banken und Kryptoanbieter, über 40 Schiffe der Schattenflotte sowie mehrere Ölraffinerien in Russland und Belarus“, erklärte die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas.
Sie betonte, dass dieses Sanktionspaket entscheidend sei, um den wirtschaftlichen Druck auf Russland aufrechtzuerhalten.
„Ich begrüße die Einigung über das 21. Sanktionspaket gegen Russland“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Das neue Sanktionspaket ist ein weiterer Baustein im Vorgehen der Europäischen Union gegen die russische Aggression und dient der Wahrung der internationalen Sicherheit. Mit der Verabschiedung des 21. Pakets setzt die EU ihre Politik des wirtschaftlichen und politischen Drucks auf Russland fort. Die neuen Maßnahmen zielen auf zentrale Wirtschaftssektoren ab, um die finanziellen Spielräume Moskaus einzuschränken und die internationale Isolation des Landes zu verstärken. Diese Strategie umfasst unter anderem die Kontrolle wichtiger Ressourcen wie Öl sowie den Versuch, Technologielieferungen zu unterbinden, die für militärische Zwecke genutzt werden könnten.
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