35-minütiges Gespräch in Manila: Rubio und Lawrow tauschen sich über Ukraine-Krieg aus.

35-minütiges Gespräch in Manila: Rubio und Lawrow tauschen sich über Ukraine-Krieg aus
35-minütiges Gespräch in Manila: Rubio und Lawrow tauschen sich über Ukraine-Krieg aus

Treffen zwischen den USA und Russland auf den Philippinen

Nach Angaben von UATV: In Manila, der Hauptstadt der Philippinen, sind US-Außenminister Marco Rubio und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow zusammengekommen. Im Zentrum der Unterredung stand der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, ergänzt durch Themen der bilateralen Beziehungen. Die Dauer des Gesprächs betrug 35 Minuten. Es handelte sich bereits um das vierte Aufeinandertreffen der beiden Diplomaten seit Jahresbeginn 2025 – zuvor gab es Begegnungen in Riad, Kuala Lumpur und New York.

Stimmen der Beteiligten

Während der Verhandlungen betonte Marco Rubio:

„Ein Friedensabkommen kann nur dann geschlossen werden, wenn beide Seiten es akzeptieren.“ – Marco Rubio

Damit unterstrich er die Notwendigkeit eines beiderseitigen Einvernehmens für eine friedliche Lösung. Er fügte hinzu:

„Wir wollen und sind – wenn möglich – bereit, eine konstruktive Rolle bei der Beendigung dieses sinnlosen Krieges zu spielen.“ – Marco Rubio

Dies verdeutlicht die Bereitschaft der USA, sich aktiv an Prozessen zur Konfliktbeilegung zu beteiligen.

Lawrow bestätigte seinerseits, dass bei einem Treffen zwischen Putin und Trump in Anchorage bestimmte Vorschläge unterbreitet worden seien. Konkrete Ergebnisse des Alaska-Gipfels im August 2025, der zu keinen Zugeständnissen der USA führte, nannte er jedoch nicht. Als Reaktion auf die Lage äußerte sich Dmitri Peskow skeptisch mit den Worten: „Ich wäre in dieser Situation nicht übermäßig optimistisch.“

Wolodymyr Selenskyj bezog ebenfalls Stellung und erklärte, dass „Kiew jegliche Ultimaten des Kremls kategorisch ablehnt“. Dies unterstreicht die Haltung der Ukraine gegenüber Verhandlungen mit Russland. In diesem Zusammenhang kündigte der ukrainische Präsident zudem einen Besuch in den USA an – ein Schritt, der auf das Bestreben hindeutet, die internationale Unterstützung im Kampf gegen die russische Aggression zu intensivieren.

Das Treffen in Manila stellt ein bedeutendes Ereignis im Spannungsfeld der internationalen Politik und der Beziehungen zwischen Washington und Moskau dar. Es bestätigt die anhaltende Komplexität des Ukraine-Konflikts. Da beide Seiten weiterhin nach Wegen für einen Dialog suchen, bleibt abzuwarten, welche weiteren Schritte die Entwicklung in der Region beeinflussen könnten. Der angekündigte USA-Besuch Selenskyjs könnte eine zusätzliche Etappe auf der Suche nach Rückhalt für die Ukraine auf der Weltbühne sein – mit potenziellen Auswirkungen auf die russische Verhandlungsposition.


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