EU beschließt 90-Milliarden-Kredit für Ukraine und verschärft Russland-Sanktionen.
EU bekräftigt umfassende Unterstützung für die Ukraine
Nach Angaben von UATV: Anlässlich des vierten Jahrestages des groß angelegten russischen Angriffskriegs besuchte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am 24. Februar 2024 Kiew. Dort kündigte sie eine Ausweitung der militärischen, finanziellen und energetischen Unterstützung der Europäischen Union für die Ukraine an. Diese Solidarität ist von entscheidender Bedeutung, während der Krieg in sein fünftes Jahr geht.
Seit Kriegsbeginn hat die EU der Ukraine bereits mehr als 200 Milliarden Euro an militärischer und finanzieller Hilfe bereitgestellt. Ein zentraler Baustein der neuen Unterstützung ist ein bereits von den EU-Mitgliedstaaten vereinbarter Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro. Für den Energiesektor sind weitere 2 Milliarden Euro vorgesehen.
„Wir können moderne Waffen für die ukrainischen Streitkräfte beschaffen, herstellen und bereitstellen“, betonte von der Leyen.
Weitere Sanktionen und Soforthilfe
Parallel zur finanziellen Unterstützung plant die EU, den Sanktionsdruck auf Russland weiter zu erhöhen. Ein zwanzigstes Sanktionspaket soll in Kürze verabschiedet werden.
„Die Unterstützung Ihrer Freunde und Partner ist in diesen vier Jahren unerschütterlich geblieben“, erklärte die Kommissionspräsidentin und unterstrich die anhaltende Einigkeit der internationalen Gemeinschaft angesichts der fortgesetzten Aggression.
Die Schwerpunkte der EU-Hilfe sind:
- Militärische Unterstützung
- Finanzielle Hilfe
- Energetische Sicherheit
Für akute Notsituationen steht zudem ein Hilfspaket in Höhe von 100 Millionen Euro bereit. Die Aussagen von Ursula von der Leyen während ihres Kiew-Besuchs verdeutlichen die langfristige und entschlossene Haltung der Europäischen Union. Diese Maßnahmen signalisieren nicht nur wachsende Geschlossenheit in Fragen der europäischen Sicherheit, sondern sind auch ein wesentlicher Faktor für die ukrainische Widerstandsfähigkeit. Die internationale Unterstützung bleibt für die Zukunft des Landes von kritischer Bedeutung.
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