Die EU hat Sanktionen gegen 41 Schiffe der Schattenflotte Russlands verhängt: Was jetzt verboten ist.

Die EU hat Sanktionen gegen 41 Schiffe der Schattenflotte Russlands verhängt: Was jetzt verboten ist
Die EU hat Sanktionen gegen 41 Schiffe der Schattenflotte Russlands verhängt: Was jetzt verboten ist

Nach Angaben von ТСН: Die Europäische Union hat Sanktionen gegen weitere 41 Schiffe angekündigt, die zur sogenannten «Schattenflotte» Russlands gehören.

Gemäß einer offiziellen Erklärung des Rates der EU zielt dieser Schritt darauf ab, die Aktivitäten der russischen Schattenflotte-Tanker einzuschränken, die den Mechanismus zur Preisobergrenze für Öl ignorieren oder den Energiesektor Russlands unterstützen. Die Einschränkungen gelten auch für Schiffe, die mit dem Transport von Militärgerät für Russland beschäftigt sind oder an der Beförderung von gestohlenem ukrainischem Getreide und Kulturgütern beteiligt sind.

Schiffen, die unter das neue Sanktionspaket fallen, ist es untersagt, die Häfen der EU anzulaufen. Sie können auch nicht mehr eine Vielzahl von maritimen Transportdienstleistungen erhalten, wie der Rat der EU mitteilte.

Die Gesamtzahl der russischen Schiffe, die unter die Sanktionen dieses Blocks fallen, nähert sich bereits 600.

„Die EU bleibt bereit, den Druck auf Russland und seine Schattenwertschöpfungskette der Flotte zu erhöhen. Insbesondere durch die Einführung weiterer Sanktionen“

Es ist zu beachten, dass die Maßnahmen der westlichen Sanktionen zur Verringerung der russischen Öleinnahmen zum Anstieg der Schattenflotte beigetragen haben. Diese Tanker helfen Moskau, die Exporte von Rohöl aufrechtzuerhalten. Viele von ihnen fahren auf der Ostsee und transportieren Öl durch die Finnische Bucht, die eine entscheidende Route für den Export von Energiematerialien aus Russland ist.

Es wurde auch berichtet, dass das Bundesfinanzgericht Deutschlands die Genehmigung zur Beschlagnahme des havarierten Öltankers Eventin, der auf der Liste der Schiffe der russischen «Schattenflotte» steht, abgelehnt hat. Das Gericht äußerte „begrüßenswerte Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Beschlagnahmemaßnahmen“ und stellte fest, dass das endgültige Urteil noch nicht gefällt worden sei.

Wir erinnern daran, dass kürzlich im Schwarzen Meer nahe der türkischen Küste gleichzeitig zwei Tanker, „Kairos“ und „Virat“, explodiert und in Brand geraten sind, die aufgrund des Transports russischen Öls unter internationale Sanktionen gefallen sind.

Diese Sanktionen sind ein weiterer Schritt der EU im Kampf gegen die russische Aggression und die Versuche Moskaus, internationale Beschränkungen zu umgehen. Es wird erwartet, dass die neuen Maßnahmen die Aktivitäten der Schattenflotte weiter erschweren und die Einnahmequellen Russlands aus dem Ölexport verringern, was langfristige Auswirkungen auf ihre Wirtschaft haben wird.


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