Kiew beteiligt sich an vier von fünf neuen EU-Verteidigungsprojekten.

Kiew beteiligt sich an vier von fünf neuen EU-Verteidigungsprojekten
Kiew beteiligt sich an vier von fünf neuen EU-Verteidigungsprojekten

Brüssel startet Großinitiative für gemeinsame Rüstungsprojekte

Nach Angaben von Espreso.tv: Die Europäische Kommission hat fünf große Verteidigungsvorhaben auf den Weg gebracht. Sie laufen unter dem Namen „Europäische Verteidigungsprojekte von gemeinsamem Interesse“ (EDPCI). Ziel ist es, die militärischen Fähigkeiten der EU-Staaten durch gemeinsame Entwicklung zu stärken. Die Mitgliedsländer sind aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen, um die Sicherheit in der Region zu erhöhen.

Für das Gesamtprogramm „Europäisches Programm für die Verteidigungsindustrie“ (EDIP) stehen 1,5 Milliarden Euro bereit. Davon fließen 325 Millionen Euro direkt in die neuen Projekte. Der EU-Ministerrat hatte das Programm für die Jahre 2025 bis 2027 am 8. Dezember 2025 beschlossen. Ein eigener Topf in Höhe von 300 Millionen Euro ist speziell für die Unterstützung der Ukraine vorgesehen.

Schwerpunkte: Drohnen, Weltraum und Luftverteidigung

Die neuen Vorhaben konzentrieren sich auf folgende Bereiche:

  • Drohnen und Abwehrsysteme gegen unbemannte Fluggeräte,
  • Verteidigung auf See und am Meeresboden,
  • Weltraumtechnologien,
  • Luft- und Raketenabwehr,
  • Sicherung der Ostflanke der EU.

Im Durchschnitt sind 18 EU-Staaten an jedem Projekt beteiligt. Die Ukraine hat sich vier dieser Initiativen angeschlossen. Die Vorhaben unterstreichen den Willen der EU, ihre gemeinsame Verteidigungspolitik auszubauen und angesichts moderner Sicherheitsherausforderungen enger zusammenzuarbeiten.

Die vorgeschlagenen Projekte könnten die Verteidigungsfähigkeit der EU erheblich verbessern, insbesondere angesichts wachsender Bedrohungen von außen. Die Einbindung der Ukraine stärkt nicht nur deren eigene Abwehrkräfte, sondern vertieft auch die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Baustein für die kollektive Sicherheit und Stabilität in Europa.

Quelle: Europäische Kommission

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