Sechs weitere Dörfer in der Region Charkiw zur Evakuierung freigegeben – Hunderte Menschen in einer Woche in Sicherheit gebracht.

Sechs weitere Dörfer in der Region Charkiw zur Evakuierung freigegeben – Hunderte Menschen in einer Woche in Sicherheit gebracht
Sechs weitere Dörfer in der Region Charkiw zur Evakuierung freigegeben – Hunderte Menschen in einer Woche in Sicherheit gebracht

Evakuierungszone in der Gemeinde Bohoduchiw wird ausgeweitet

Nach Angaben von Novyny.live: Wegen der anhaltenden Beschussgefahr hat die örtliche Verwaltung beschlossen, den Pflichtevakuierungsbereich in der Gemeinde Bohoduchiw im Gebiet Charkiw zu vergrößern. Zu den bereits betroffenen Ortschaften kommen nun sechs weitere Dörfer hinzu: Winnyzki Iwany, Dehtjari, Stepne, Korotke, Schuby und Sinne. Hintergrund dieser Maßnahme ist die wachsende Bedrohung für Leben und Gesundheit der Anwohner.

Allein in der vergangenen Woche wurden 427 Menschen aus der Gemeinde Bohoduchiw evakuiert. Unter den Geretteten befanden sich 38 Kinder und 57 Personen mit Behinderungen – ein deutliches Zeichen für die Dringlichkeit der Aktion. Nach dem Stand vom 11. Mai halten sich im Dorf Iwano-Schiitschyne noch 38 Bewohner auf, in Bratenzyzja sind es 13. Das zeigt, dass trotz der bisherigen Evakuierungsmaßnahmen weiterhin Menschen vor Ort verbleiben.

Organisierte Hilfsangebote für die Bevölkerung

Um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, wurden spezielle Hotlines für Evakuierungsfragen eingerichtet. Folgende Nummern stehen zur Verfügung:

  • 203
  • 067 177 07 40
  • 095 285 70 12
  • 093 177 64 58
  • 102

Diese Kontakte sind für alle gedacht, die Unterstützung bei der Ausreise aus den Gefahrenzonen benötigen.

Die Ausweitung des Evakuierungsgebiets und die Bereitstellung von Hilfsangeboten sind entscheidende Schritte, um die Einwohner der Gemeinde in der sich verschärfenden Lage zu schützen. Die Behörden appellieren an alle, die noch nicht geflohen sind, diese Chance zur eigenen Sicherheit zu nutzen.

Die Entscheidung, die Evakuierungszone zu erweitern, unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation in der Region und die Notwendigkeit sofortiger Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung.

Die Verwaltung arbeitet intensiv daran, sichere Ausreisemöglichkeiten zu schaffen, insbesondere für gefährdete Gruppen. Solche Maßnahmen können dazu beitragen, die Risiken für Menschen in den unsicheren Gebieten zu minimieren.


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