Selenskyj: Russland hat Europa mit Drohnen eingeschüchtert, um Raketen für die Ukraine zurückzuhalten.
Nach Angaben von ТСН: Russland hat jahrelang seine europäischen Partner mit Drohnen eingeschüchtert, die über verschiedene Länder auftauchten, in dem Versuch, sie davon abzuhalten, Raketen für ausländische Luftabwehrsysteme während der Winterangriffe auf die Ukraine zu liefern.
Dies erklärte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, in Beantwortung von Fragen von Journalisten im Chat des Präsidialamts.
Er stellte fest, dass die Ukraine derzeit nicht die erforderliche Anzahl von Raketen erhält, die "Partner zurückhalten und nicht liefern". Selenskyj fügte hinzu:
„Dennoch bin ich dankbar, wir erhalten bestimmte Mengen an Lieferungen“.
Nach Angaben des Präsidenten ist es der Ukraine derzeit nicht möglich, Raketen für ausländische Luftabwehrsysteme weder selbstständig noch in Zusammenarbeit mit europäischen Ländern aufgrund fehlender entsprechender Lizenzen zu produzieren. Er hat dieses Thema sowohl mit der vorherigen als auch mit der aktuellen US-Präsidentschaftsverwaltung angesprochen.
Selenskyj stellte fest:
„Ich habe dieses Thema angesprochen: Geben Sie uns Möglichkeiten, geben Sie uns Lizenzen, lassen Sie uns mit den Polen oder Rumänen produzieren, mit wem auch immer Sie sagen. Man kann die Produktion teilweise aufteilen. Aber bisher gibt es keine solche Entscheidung. Daher suchen wir, kaufen und erhalten Hilfe“.
Kürzlich bestätigte der Verteidigungsminister Deutschlands, Boris Pistorius, die Lieferung von zwei zusätzlichen Patriot-Luftverteidigungssystemen an die Ukraine, die Berlin bereits im August versprochen hatte, sowie des neunten IRIS-T-Systems.
Diese Situation unterstreicht die Bedeutung internationaler Unterstützung für die Ukraine, insbesondere angesichts der wachsenden militärischen Bedrohungen. Die Bereitstellung neuer Luftverteidigungssysteme könnte die Verteidigungsfähigkeit des Landes erheblich stärken, macht aber auch die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit und schnelleren Entscheidungen in Fragen der militärischen Lieferungen deutlich.
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