Der Richter erklärte, wann ein Arbeitgeber eine Einstellung wegen Fußball ablehnen kann.
Gerichtsbeschluss zu Fußballfans
Nach Angaben von The Sun: Der Richter entschied, dass Fußballfans möglicherweise keinen Job erhalten, wenn sie ein rivalisierendes Team unterstützen. Das Management hat das Recht, Kandidaten basierend darauf auszuwählen, ob der neue Mitarbeiter 'die Büroharmonie gefährden könnte'.
Der Arbeitsrichter Daniel Wright traf diese Entscheidung im Fall der Russin Maya Kalina, die behauptete, die Stelle nicht bekommen zu haben, weil es schwierig für sie sein würde, mit Kollegen in der Bar zu kommunizieren. Sie stellte fest, dass sie an Depressionen leidet und der Konsum von Alkohol nicht Teil ihrer Kultur ist.
Die Marketingagentur Digitas LBI erklärte, dass, obwohl der erfolgreiche Kandidat ähnliche Fähigkeiten hatte, Frau Kalina nicht zur 'Atmosphäre' des Unternehmens passte.
Richter Wright wies ihre Ansprüche auf Diskriminierung aufgrund von Rasse und Behinderung zurück und stellte fest, dass Unternehmen das Recht haben zu berücksichtigen, ob ein potenzieller Mitarbeiter in das Team passt.
Er sagte: 'Es gibt Fälle, in denen es legitim ist, dass ein Arbeitgeber entscheidet, dass jemand einfach nicht ins Team passen kann, und es deshalb schwierig sein wird, zusammenzuarbeiten.'
'Ein Beispiel dafür könnte ein kleines Unternehmen sein, in dem alle Mitarbeiter leidenschaftliche Fans von Arsenal FC sind. Sie könnten entscheiden, einen Arsenal-Fan im Vorstellungsgespräch einem Bewerber von Tottenham Hotspur vorzuziehen, weil sie die Harmonie im Büro nicht gefährden möchten.'
'Eine solche Entscheidung wäre legal, auch wenn sie nicht unbedingt vorteilhaft für das Geschäft wäre.'
Während der Anhörung wurde festgestellt, dass Frau Kalina sich auf eine Stelle bei Digitas LBI beworben hatte und unter die letzten zwei Finalisten kam, aber einem anderen Kandidaten unterlag.
Die Interviewerin, Stephanie Hill, erklärte dem Tribunal, dass sie 'die Atmosphäre' mit einem anderen Kandidaten verglichen hatte und dass 'letztlich die Entscheidung davon abhing, wer besser ins Team passt.'
GettyIn Anbetracht dieses Falls wird offensichtlich, wie persönliche Vorlieben den Einstellungsprozess beeinflussen können. Dies wirft Diskussionen über die Ethik bei der Auswahl von Kandidaten und darüber auf, wie wichtig es ist, Vielfalt im Team zu berücksichtigen. Wenn solche Praktiken populär werden, könnte das ernsthafte Konsequenzen für den Arbeitsmarkt haben.Lesen Sie auch
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