Mindestlohn von 25.000 Hrywnja ab 2026: Für welche sozialen Berufe gilt die Garantie?.

Mindestlohn von 25.000 Hrywnja ab 2026: Für welche sozialen Berufe gilt die Garantie?
Mindestlohn von 25.000 Hrywnja ab 2026: Für welche sozialen Berufe gilt die Garantie?

Neue Gehaltsgarantien für soziale Berufe ab 2026

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 gilt für Beschäftigte in sozial wichtigen Berufen eine garantierte monatliche Mindestvergütung von 25.000 Hrywnja. Durch Zulagen kann sich das Gehalt sogar um bis zu 50 Prozent erhöhen. Grundlage ist die Verordnung Nr. 868, die einen branchenspezifischen Mindestlohn festlegt. Gleichzeitig wird mit dem 'Fachmann für die Begleitung von Kriegsveteranen und Demobilisierten' ein neues Berufsbild geschaffen, das ebenfalls eine garantierte Finanzierung erhält. Diese Maßnahmen sind Teil einer gezielten Aufwertung sozialer Tätigkeiten.

Die Verordnung sieht für Fachkräfte ohne Kategorie ein Grundgehalt von 25.000 Hrywnja vor. Auch für Fachkräfte der ersten und zweiten Kategorie gilt dieser Mindestbetrag, zu dem dann zusätzliche Aufschläge hinzukommen. Zum Vergleich: Im Februar 2026 wird das voraussichtliche Durchschnittsgehalt in der Ukraine bei 27.500 Hrywnja liegen – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 23.500 Hrywnja.

Unterschiedliche Lohnentwicklung in den Regionen

Die allgemeine Gehaltssteigerung fällt regional sehr unterschiedlich aus. Während in Kiew die Löhne um 18 Prozent stiegen, betrug das Plus in Cherson lediglich 5 Prozent. Die durchschnittlichen Monatsgehälter in einigen ukrainischen Oblasthauptstädten zeigen folgendes Bild:

  • Lwiw — 30.000 Hrywnja
  • Uschhorod — 27.500 Hrywnja
  • Czernowitz — 26.000 Hrywnja
  • Riwne — 25.000 Hrywnja

Diese Zahlen deuten auf eine positive Lohnentwicklung auf lokaler Ebene hin.

Die neuen Regelungen sollen nicht nur die soziale Absicherung verbessern, sondern auch das Interesse an sozialen Berufen und an der Unterstützung von Veteranen und Entlassenen aus dem Militärdienst steigern. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Etablierung des neuen Berufs 'Fachmann für die Begleitung von Kriegsveteranen und Demobilisierten' als weiterer Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in diesem wichtigen Bereich.

Die Gehaltssteigerungen in sozial wichtigen Berufen werden nicht nur die finanzielle Situation der Beschäftigten verbessern, sondern könnten sich auch positiv auf die Qualität der angebotenen Sozialleistungen auswirken.

Das neue Berufsbild ermöglicht es Fachleuten, sich auf die Betreuung von Veteranen und Demobilisierten zu spezialisieren – eine entscheidende Komponente der Unterstützung für diese Bevölkerungsgruppe. Dies kann zudem dazu beitragen, das Ansehen sozialer Arbeit zu erhöhen und neue Fachkräfte für diesen Sektor zu gewinnen.


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