NATO-Generalsekretär Rutte besichtigt in Kiew beschädigtes Heizkraftwerk.

NATO-Generalsekretär Rutte besichtigt in Kiew beschädigtes Heizkraftwerk
NATO-Generalsekretär Rutte besichtigt in Kiew beschädigtes Heizkraftwerk

Solidaritätsbesuch des NATO-Generalsekretärs

Nach Angaben von UATV: Am 3. Februar 2023 besichtigte NATO-Generalsekretär Mark Rutte gemeinsam mit dem ukrainischen Energieminister Denys Schmyhal ein Heizkraftwerk (TEC) in Kiew, das einem russischen Angriff zum Opfer gefallen war. Bei dem Besuch wurden die Folgen des gezielten Beschusses dieser zivilen Infrastruktur erörtert und die dringende Notwendigkeit eines besseren Schutzes für die ukrainische Energieversorgung betont.

Angriff bei extremem Frost

Der Raketenangriff auf das Kraftwerk erfolgte zu einem Zeitpunkt, als die Temperaturen in Kiew auf bis zu -25°C gefallen waren – eine besonders kritische Situation für die Bevölkerung. Energieminister Denys Schmyhal erklärte dazu:

„Der Feind hat einen Raketenangriff auf ein Energieobjekt verübt, das die Stadtbewohner mit Wärme versorgt. Es handelt sich um eine zivile Einrichtung. Dieser Beschuss war vorsätzlich.“
Der Minister forderte eine angemessene Bewertung dieses Kriegsverbrechens, insbesondere unter Berücksichtigung der herrschenden Wetterbedingungen.

Schmyhal wies zudem auf die entscheidende Bedeutung zeitnaher Waffenlieferungen hin, da Russland seine eigene Rüstungsproduktion weiter hochfahre. Der gemeinsame Besuch von NATO-Generalsekretär und Energieminister fand vor dem Hintergrund des anhaltenden hybriden Krieges Russlands gegen die Ukraine statt und unterstrich die strategische Relevanz des Schutzes der kritischen Infrastruktur. Solche Angriffe auf die Lebensadern der Energieversorgung sind ein zentraler Bestandteil der russischen Kriegsführung.

Der Vorfall verdeutlicht erneut die extreme Verwundbarkeit der ukrainischen Energieinfrastruktur im Krieg. Die gezielten Attacken auf zivile Versorgungseinrichtungen, insbesondere unter lebensbedrohlichen Witterungsbedingungen, gefährden unmittelbar Menschenleben und können zu humanitären Katastrophen führen. Die Präsenz hochrangiger internationaler Vertreter signalisiert die fortwährende Unterstützung für die Ukraine im Kampf um ihre Energie- und nationale Sicherheit sowie die Dringlichkeit, die Verteidigungsfähigkeit gegen die russische Aggression zu stärken.


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