Hetmanzew: Kriegspropagandisten dürfen keine Privilegien erhalten.

Hetmanzew: Kriegspropagandisten dürfen keine Privilegien erhalten
Hetmanzew: Kriegspropagandisten dürfen keine Privilegien erhalten

Hetmanzews deutliche Kritik

Nach Angaben von Novyny.live: Der Vorsitzende des Finanzausschusses der Werchowna Rada, Danylo Hetmanzew, hat scharfe Kritik an der Praxis sogenannter 'Luxus-Buchungen' für Kriegspropagandisten geübt. In einem Interview mit Nowyny.LIVE bezeichnete er es als inakzeptabel, dass ein Propagandist in einem staatlichen Unternehmen, das mit einem militärischen Ehrenfriedhof verbunden ist, vor der Mobilmachung geschützt wurde. Diese Praxis müsse in der Ukraine vollständig beseitigt werden.

Hetmanzew betonte, dass Versuche, in staatlichen Einrichtungen – besonders an solch sensiblen Orten – unrechtmäßige Reservierungen zu erlangen, nicht nur unmoralisch seien, sondern auch dem Ansehen des Landes schadeten.

„Dieses Phänomen muss mit der Wurzel ausgerottet werden. Niemand kann in einem staatlichen Unternehmen, in einer staatlichen Einrichtung eine Art linke Buchung vornehmen und gleichzeitig Krieg propagieren“, so Hetmanzew.
Der Ausschussvorsitzende unterstrich, dass sogenannte 'Kriegsfalken', die Propaganda betreiben, kein Anrecht auf Privilegien in staatlichen Strukturen hätten. Solche Vorgänge untergraben die Glaubwürdigkeit in einer Zeit, in der die Gesellschaft größte Opfer bringt.

Herausforderungen für Wirtschaft und Verwaltung

Darüber hinaus ging Hetmanzew auf die wirtschaftliche Lage der Ukraine ein. Das Land habe es nicht geschafft, rechtzeitig in ein neues Kooperationsprogramm mit dem Internationalen Währungsfonds einzutreten. Dies gefährde die Mittelzuflüsse für das erste Quartal 2026. Zudem plane das Parlament für Anfang Februar, den Bericht des Ministers für Veteranenangelegenheiten anzuhören – ein Zeichen für das Scheitern der Mobilisierungsbemühungen. Diese Punkte verdeutlichen die schwerwiegenden Herausforderungen, vor denen das Land in militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht steht.

Die deutlichen Worte Hetmanzews heben die Dringlichkeit im Kampf gegen korrupte Praktiken hervor, besonders unter Kriegsbedingungen. Die Abschaffung der 'Luxus-Buchungen' könnte das Image des Landes bei internationalen Partnern stärken. Angesichts der prekären Wirtschaftslage ist die Ukraine auf transparente Strukturen in allen Bereichen angewiesen, um weiterhin finanzielle Hilfe und Unterstützung von internationalen Institutionen zu erhalten. Entscheidend ist nun, dass solche Appelle auch zu konkreten Maßnahmen und Verbesserungen führen.


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