Politiker alarmiert Kartellamt nach drastischem Anstieg der Spritpreise.
Kraftstoffpreise in der Ukraine schießen in die Höhe
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Abgeordnete Danylo Hetmantsev hat sich am 4. März an den Leiter des Antimonopolkomitees gewandt. Anlass ist ein sprunghafter Preisanstieg für Kraft- und Schmierstoffe, den Experten auf die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten zurückführen. Hetmantsev gehört der Regierungspartei 'Diener des Volkes' an.
Bereits am 2. März lag der Durchschnittspreis für Benzin A-95 bei 62,87 UAH/Liter. Nur zwei Tage später, am 4. März, wurden an einigen Tankstellen bereits fast 72 UAH für den Liter A-95 verlangt. Auch andere Kraftstoffarten verteuerten sich deutlich:
- A-95 Premium - 67,64 UAH/L
- A-92 - 59,99 UAH/L
- Diesel - 62,69 UAH/L
- Autogas - 38,51 UAH/L
Auslöser für diese Preisexplosion sind militärische Konflikte im Nahen Osten, die weltweit die Märkte verunsichern. Am 28. Februar griffen die USA und Israel Ziele im Iran an. Als Vergeltung dafür attackierte der Iran am 2. März den britischen Stützpunkt Akrotiri auf Zypern. Solche Aktionen schüren stets die Sorge vor einer Unterbrechung der globalen Öllieferketten, was sich unmittelbar auf die Preise in der Ukraine auswirkt.
„Ich habe mich als Volksabgeordneter an den Leiter des Antimonopolkomitees gewandt. Die Kollegen verstehen das Problem und bearbeiten die Angelegenheit. Die Arbeit jedes Staatsmechanismus im rechtlichen Rahmen ist nicht schnell, aber das Ergebnis ist unvermeidlich.“
Danylo Hetmantsev
Die Entwicklung in der Ukraine spiegelt globale Wirtschaftstrends wider, die den Binnenmarkt erheblich unter Druck setzen. Konflikte im Nahen Osten erschweren die Ölversorgung und könnten zu weiteren Preiserhöhungen führen. Vor diesem Hintergrund sind die ukrainischen Behörden gefordert, aktiv zu reagieren, um die Marktstabilität zu wahren und die Verbraucher zu schützen. Solche Preissprünge belasten die Wirtschaft und die privaten Haushalte unmittelbar.
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