Bis zu 5.000 Dollar Förderung für neun Regionen: Wer in der Ukraine jetzt Zuschüsse beantragen kann.

Bis zu 5.000 Dollar Förderung für neun Regionen: Wer in der Ukraine jetzt Zuschüsse beantragen kann
Bis zu 5.000 Dollar Förderung für neun Regionen: Wer in der Ukraine jetzt Zuschüsse beantragen kann

Finanzspritze für Kleinstunternehmen: Das BLOOM-Programm

Nach Angaben von Novyny.live: Ein neues Förderprogramm namens BLOOM unterstützt Menschen aus neun ukrainischen Gebieten mit Zuschüssen von bis zu 5.000 Dollar. Die Initiative wird von der Organisation Mercy Corps durchgeführt und vom britischen Staat über das UK-Aid-Programm finanziert. Ziel ist es, bestehende Kleinunternehmen zu stärken oder nach Kriegsschäden wieder aufzubauen.

Wer sind die Zielgruppen und was sind die Voraussetzungen?

Antragsberechtigt sind Einwohner folgender Regionen:

  • Tschernihiw
  • Dnipropetrowsk
  • Charkiw
  • Cherson
  • Mykolajiw
  • Odessa
  • Sumy
  • Saporischschja

Zusätzlich können sich Angehörige der LGBTQI+-Community aus Kiew und dem Gebiet Kiew bewerben. Die Frist für die Einreichung der Anträge endet am 10. Juli 2026. Für Selbstständige beträgt die maximale Fördersumme 3.000 US-Dollar, für eingetragene Einzelunternehmer sind es bis zu 5.000 US-Dollar.

Teilnehmen können folgende Personengruppen:

  • Unternehmer
  • Selbstständige
  • Binnenvertriebene
  • Veteranen und Veteraninnen
  • Bewohner kriegsbetroffener Gemeinden

Die Aktion soll die wirtschaftliche Lage in den Regionen verbessern und es den Menschen erleichtern, ihre Existenz nach schwierigen Zeiten neu zu starten.

Das BLOOM-Programm ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung von Kleinstunternehmen in der Ukraine. Viele Selbstständige und Firmeninhaber kämpfen noch immer mit den Folgen des Krieges. Die finanzielle Hilfe kann entscheidend dazu beitragen, Arbeitsplätze zu sichern und die soziale Stabilität in den betroffenen Gebieten zu fördern. Besonders hervorzuheben ist, dass das Programm auch verletzliche Gruppen einbezieht – ein klares Zeichen für einen inklusiven Ansatz beim wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes.


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