Griechenland reformiert die Armee: Gehälter steigen um 24%, Frauen werden zum Dienst eingeladen.
Nach Angaben von inkorr.com: Der Verteidigungsminister Griechenlands, Nikos Dendias, stellte am 30. September 2025 einen detaillierten Reformplan für das Militärpersonal vor. Das Gesetzesentwurf sieht Änderungen bei den Dienstgraden, der Vergütung, der Ausbildung, der Einberufung sowie die Möglichkeit des freiwilligen Dienstes für Frauen vor. Informationen wurden von 'Glavkom' veröffentlicht und beziehen sich auf greekcitytimes.com.
Wesentliche Änderungen und Anreize
- Freiwilliger Dienst für Frauen: Erstmals haben Frauen im Alter von 20 bis 26 Jahren die Möglichkeit, sich für einen Zeitraum von 12 Monaten freiwillig zu melden. Dies wird sich positiv auf ihre künftige Anstellung im öffentlichen Sektor auswirken, da der Dienst als berufliche Erfahrung anerkannt wird.
- Erhöhung der Vergütung: Es wird ein neues Gehaltssystem mit erhöhten Zulagen eingeführt. Es wird erwartet, dass das durchschnittliche Gehaltswachstum für Militärangehörige zwischen 13 % und 24 % liegen wird.
- Neue Hierarchie und Beförderung: Es wird ein neues System von Dienstgraden und ein Beförderungsmechanismus eingeführt.
Die Dauer des Pflichtdienstes bleibt bei 12 Monaten, oder 9 Monaten für Militärangehörige, die in Grenzgebieten oder speziellen Militärverbänden dienen.
Die Entschädigung für Wehrpflichtige an vorderster Front steigt von 8,80 Euro auf 100 Euro pro Monat. Der Ausbildungsprozess wird durch die Einführung von Kampfsimulationen, Drohnenbetreibern und spezialisierten Fähigkeiten verbessert. Es ist auch geplant, die Reservestärke zu modernisieren und eine aktive Reserve von 150.000 Personen zu schaffen, während die Dienstzeit im Reservat auf 60 Jahre verlängert wird.
Es wurde zuvor berichtet, dass Griechenland keine militärischen Garantien für die Ukraine geben wird, jedoch weiterhin in diplomatischen, humanitären und finanziellen Bereichen unterstützen wird.
Im September 2025 bestätigte der griechische Verteidigungsminister erneut die Pläne zur Reform der Streitkräfte des Landes. Die Änderungen betreffen verschiedene Aspekte des Militärdienstes, einschließlich des freiwilligen Dienstes für Frauen, der Gehaltsanpassungen, einer neuen Hierarchie und eines modernen Ausbildungsprozesses. Griechenland wird die Ukraine weiterhin unterstützen, wird jedoch keine militärische Hilfe gewähren. Diese Neuerungen zielen darauf ab, die Effizienz und Einsatzbereitschaft der Streitkräfte im sich verändernden geopolitischen Umfeld zu verbessern.
Dieser Schritt zeigt die Bemühungen Griechenlands, seine Verteidigungsfähigkeit zu stärken und die nationalen Streitkräfte an moderne Herausforderungen anzupassen. Die eingeführten Änderungen, insbesondere im Hinblick auf den freiwilligen Dienst für Frauen, könnten die Struktur des Militärpersonals erheblich verändern, was sich wiederum auf die berufliche Entwicklung und die Integration von Frauen in den Militärbereich auswirken wird.
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