Erstmals in Polen: Sopot verabschiedet Resolution gegen anti-ukrainische Ressentiments.

Erstmals in Polen: Sopot verabschiedet Resolution gegen anti-ukrainische Ressentiments
Erstmals in Polen: Sopot verabschiedet Resolution gegen anti-ukrainische Ressentiments

Stadtrat von Sopot positioniert sich klar für die Ukraine

Nach Angaben von Espreso.tv: Der Stadtrat der polnischen Küstenstadt Sopot hat einstimmig eine Resolution verabschiedet, die anti-ukrainische Stimmungen verurteilt und zur gemeinsamen Abwehr des Aggressors im Krieg Russlands gegen die Ukraine aufruft. Damit geht Sopot als erste Kommune Polens offiziell gegen solche Tendenzen vor – ein deutliches Zeichen der Solidarität in einer Zeit, in der auch in Polen vereinzelt Anfeindungen gegen Ukrainer zunehmen. Die Entscheidung unterstreicht, wie wichtig den Verantwortlichen die Unterstützung der ukrainischen Gemeinschaft ist.

Hintergrund der Resolution ist ein Treffen zwischen dem ukrainischen Politiker Mykola Kniazhytskyi und Sopots Stadtpräsidentin Magdalena Czarzyńska-Jachim, der Vorsitzenden des Stadtrats Aleksandra Gosk sowie dem polnischen Staatssekretär für Fonds und Regionalpolitik, Jacek Karnowski. Dabei wurde auch die Situation ukrainischer Schüler thematisiert: Sie machen rund 17 Prozent der Grundschulkinder in Sopot aus. Die Gespräche zielten darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und polnischen Städten weiter zu vertiefen.

In der Resolution wird besonders das Zitat von Jerzy Giedroyc hervorgehoben:

„Es wird kein freies Polen ohne eine freie Ukraine geben.“
Dieser Satz erinnert an die gemeinsame Verantwortung im Kampf gegen die Aggression. Der Stadtrat von Sopot verurteilt mit dem Beschluss nicht nur anti-ukrainische Tendenzen, sondern bekräftigt auch seine Bereitschaft, die ukrainische Gemeinde langfristig zu unterstützen – ein Beitrag zur Festigung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine.

Die Resolution fällt in eine Zeit verschärfter internationaler Spannungen infolge des russischen Angriffskriegs. Sie zeigt, dass Polen an der Seite der Ukraine steht und gemeinsame demokratische Werte verteidigt. Eine verstärkte Integration ukrainischer Familien, etwa im Bildungsbereich, kann die bilateralen Beziehungen weiter stärken und das Miteinander in der polnischen Gesellschaft fördern.


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