Angriffsplan vereitelt: Ukrainische Sicherheitsbehörden nehmen zwei vom FSB gesteuerte Terrorverdächtige fest.

Angriffsplan vereitelt: Ukrainische Sicherheitsbehörden nehmen zwei vom FSB gesteuerte Terrorverdächtige fest
Angriffsplan vereitelt: Ukrainische Sicherheitsbehörden nehmen zwei vom FSB gesteuerte Terrorverdächtige fest

Geplante Anschläge auf Militärangehörige aufgedeckt

Nach Angaben von Espreso.tv: Die ukrainische Staatssicherheit (SBU) unter der Leitung von Generalmajor Oleksandr Poklad hat zwei Personen festgenommen, die im Auftrag des russischen FSB eine Reihe von Terrorakten in der Region Charkiw vorbereiteten. Die Festnahme erfolgte, nachdem die Sicherheitsbehörden von der konkreten Gefahr für ukrainische Soldaten erfahren hatten. Die Verdächtigen waren über Telegram-Kanäle angeworben worden und hatten zunächst einen Testauftrag ausgeführt: Sie setzten ein Fahrzeug der ukrainischen Streitkräfte in Brand.

Danach verschärfte der Auftraggeber die Vorgaben. Er befahl den beiden, eine angebliche „Wohltätigkeitsveranstaltung“ zu organisieren, um gezielt ukrainische Soldaten anzulocken. Dazu mieteten sie ein Haus außerhalb der Stadt. Mehrere Dutzend Menschen, überwiegend Angehörige der Verteidigungskräfte, nahmen die Einladung an – ohne zu ahnen, dass die Party eine Falle war.

Bombenbau und geplanter Giftanschlag

Im Zuge der Vorbereitungen beabsichtigten die Festgenommenen, den Teilnehmern starke Substanzen in die Getränke zu mischen. Zusätzlich erhielten sie den Auftrag, einen selbstgebauten Sprengsatz mit einer Sprengkraft von zehn Kilogramm TNT-Äquivalent herzustellen. Einer der Verdächtigen wurde gefasst, als er die Bombe in einem Rucksack transportierte. Die andere Person wurde in dem gemieteten Haus festgenommen, wo sie gerade die Zutaten für den Sprengstoff synthetisierte. Dieser Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des ukrainischen Geheimdienstes, terroristische Bedrohungen zu vereiteln und die Zivilbevölkerung zu schützen. Die Region Charkiw ist wiederholt Ziel von Sabotageaktionen des russischen Geheimdienstes, der durch solche Anschläge die Ukraine destabilisieren will.

Die Aktion zeigt, wie effektiv die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden gegen die permanente Bedrohung durch russische Spezialdienste vorgehen. Die Methoden der Anwerbung und der geplanten Anschläge belegen, dass der FSB weiterhin versucht, durch Terrorakte die Sicherheitslage im Land zu erschüttern – ein Teil der hybriden Kriegsführung gegen die unabhängige Ukraine.


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