Buchweizen erreicht Rekordpreis: Erstmals über 50 Griwna pro Kilogramm.

Buchweizen erreicht Rekordpreis: Erstmals über 50 Griwna pro Kilogramm
Buchweizen erreicht Rekordpreis: Erstmals über 50 Griwna pro Kilogramm

Preisanstieg bei Buchweizen in der Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine steigen die Preise für Buchweizengrütze weiter an. Im Februar 2026 lag der Durchschnittspreis bei 50,82 Griwna pro Kilogramm. Innerhalb der letzten zwölf Monate verteuerte sich Buchweizen um 28 Prozent. Diese deutliche Verteuerung sorgt sowohl bei Verbrauchern als auch bei Fachleuten für Besorgnis.

Preisentwicklung im Überblick

So veränderten sich die Preise für Buchweizen:

  • Dezember 2024: 35,19 Griwna/kg
  • Dezember 2025: 44,88 Griwna/kg
  • Januar 2026: 47,48 Griwna/kg
  • Februar 2026: 50,82 Griwna/kg

Angesichts dieser dynamischen Preissteigerung wird deutlich, dass Buchweizen im Vergleich zu früheren Zeiträumen erheblich teurer geworden ist. Zum Vergleich: Noch vor etwas mehr als einem Jahr lag der Preis rund 15 Griwna niedriger.

„Auf dem Markt könnte es zu einem gewissen Mangel dieser Kultur kommen“, erklärte Experte Serhij Hromowyj.

Ein solcher Mangel könnte die Preise weiter in die Höhe treiben und die Verfügbarkeit für die Verbraucher zusätzlich einschränken.

Darüber hinaus stiegen die Verbraucherpreise in der Ukraine im Februar 2026 um ein Prozent, während die Kerninflation bei 0,7 Prozent lag. Bis Ende März 2026 wird ein Anstieg der Milchproduktpreise um bis zu zwölf Prozent erwartet. Diese Entwicklung auf dem Lebensmittelmarkt verunsichert die Bevölkerung, da höhere Preise für Grundnahrungsmittel den Lebensstandard vieler Menschen spürbar beeinträchtigen könnten.

Der Preisanstieg bei Buchweizen ist Teil eines breiteren Trends steigender Lebensmittelpreise in der Ukraine. Angesichts der Inflation und eines möglichen Mangels sollten sich Verbraucher auf weitere Veränderungen am Markt einstellen. Dies könnte zu sozialen Spannungen führen, insbesondere bei einkommensschwächeren Bevölkerungsgruppen, die von den Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln am stärksten betroffen wären.


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