Buchweizen in Kiew kostet jetzt 80 Griwna: Preisexplosion bei einem Grundnahrungsmittel.
Preisschock beim Buchweizen: Was in Kiew gerade passiert
Nach Angaben von Novyny.live: In der ukrainischen Hauptstadt greifen die Menschen massenhaft zu Buchweizen, dessen Preis auf 80 Griwna pro Kilogramm geklettert ist. Die Supermärkte reagieren mit stetig steigenden Preisen, und in den Regalen findet sich fast nur noch teure Abpackware. Ein beliebtes Grundnahrungsmittel wird für viele zur Luxusware.
Konkrete Beispiele vom 22. März: Die Marke 'Svoja Linija' bietet Buchweizen in Beuteln (4x125 g/500 g) für 45,90 Griwna an – umgerechnet satte 91,80 Griwna pro Kilo. Das Produkt von 'Attual' kostet 80 Griwna pro Kilogramm, während 900 Gramm ungedämpfte Grütze für 65,90 Griwna zu haben sind.
Die Preisentwicklung im Überblick
Bemerkenswert ist der rasante Anstieg: Im März 2026 lag der Durchschnittspreis für Buchweizen noch bei 51–54 Griwna pro Kilo, im Januar desselben Jahres bei 47,87 Griwna. Zum Vergleich: Im Frühjahr 2025 zahlte man lediglich rund 33,02 Griwna. Diese Zahlen verdeutlichen eine drastische Verteuerung eines der beliebtesten Lebensmittel der Ukrainer.
Mehrere Faktoren treiben die Preise in die Höhe: Änderungen in der Agrarpolitik, Schwankungen des Wechselkurses oder rückläufige Produktionsmengen. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und hoher Inflation neigen Verbraucher dazu, beliebte Produkte zu hamstern, was die Knappheit auf dem Markt zusätzlich verschärft.
Die weitere Beobachtung der Buchweizenpreise und anderer Grundnahrungsmittel bleibt entscheidend, um Markttrends und mögliche Veränderungen im Konsumverhalten der Bevölkerung zu verstehen.
Lesen Sie auch
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise
- Warum Russlands Wirtschaft nie wieder zur Weltspitze aufschließen wird – ein Experte benennt den Kipppunkt
- Todesfälle an Tankstellen: Russlands Treibstoffkrise verschärft sich – Moskau sichert sich die Versorgung
- Ukrainische Angriffe lähmen Russlands Treibstoffversorgung: Armee erhält nur noch 30 Prozent
- Rekordverkauf von Goldreserven: Russlands Wirtschaft in der Krise?
- Putins Wirtschaftslügen enttarnt: Was hinter den russischen Zahlen wirklich steckt

