Die EU wird der Ukraine 210 Milliarden Euro bereitstellen: Entscheidung der Führungskräfte über russische Vermögenswerte.
Nach Angaben von ТСН: Europäische Führungskräfte haben ihre Unterstützung für die Finanzierung der Ukraine geäußert und vor möglichen Folgen gewarnt, wenn sie diesen Schritt nicht unternehmen. Der polnische Premierminister Donald Tusk betonte, dass schnell gehandelt werden müsse, da sonst die Situation zu Blutvergießen führen könnte.
„Jetzt haben wir eine einfache Wahl – entweder Geld heute oder Blut morgen. Ich spreche nicht nur über die Ukraine, ich spreche über Europa. Das ist unsere Entscheidung und nur unsere“, betonte der polnische Politiker.
Tusk forderte alle europäischen Führer auf, Verantwortung für diese Situation zu übernehmen.
Kaja Kallas, die Chefin der EU-Außenpolitik, unterstrich die Bedeutung der Förderung eines Reparationskredits und betonte, dass es von russischer Seite keine Bereitschaft für ernsthafte Friedensverhandlungen gibt.
„Wir haben keine Bereitschaft von russischer Seite gesehen, weiterzugehen oder ernsthaft über Frieden zu verhandeln“, sagte sie.
Kallas wies auch darauf hin, dass die EU an Lösungen arbeitet, die die Bedenken Belgiens berücksichtigen, damit die Last der Finanzierung gleichmäßig verteilt wird.
„Ich hoffe, dass wir dies zu Ende bringen. Putin zählt auf unser Versagen, daher dürfen wir ihm das nicht geben“, fügte sie hinzu.
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz bestätigte die Unterstützung für den Reparationskredit, da er keine bessere Antwort auf die Aggression Russlands sieht.
Der litauische Präsident Gitanas Nausėda forderte entschlossenes Handeln und betonte die Notwendigkeit, eine Entscheidung über den Reparationskredit zu treffen und auf einflussreiche russische Unternehmen hinzuweisen.
„Jetzt ist nicht die Zeit zu zögern“, sagte er.
Wolodymyr Selenskyj stellte fest, dass das Fehlen von Finanzierungen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten dazu führen kann, dass Russland von diplomatischen Wegen zur Beendigung des Krieges absieht, was die Ukraine anfälliger macht.
Die EU-Führer planen ein Treffen in Brüssel, um die Bereitstellung von 210 Milliarden Euro zur Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen Russland zu diskutieren. Diese Mittel stammen größtenteils aus russischen Vermögenswerten, die nach dem Beginn der großangelegten Invasion eingefroren wurden.
Die finanzielle Unterstützung für die Ukraine wird von europäischen Ländern als entscheidend für die Stabilität der Region angesehen. Sollten sie diese Finanzierung ablehnen, könnte Europa mit neuen Sicherheitsherausforderungen konfrontiert werden, die nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa bedrohen.
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