Norwegen stellt Finanzhilfen für bedürftige Ukrainer bereit – Anmeldung bis 25. Februar.
So können Sie sich für das finanzielle Hilfsprogramm anmelden
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 16. Februar startet der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) die Anmeldung für ein Programm zur finanziellen Unterstützung besonders schutzbedürftiger Haushalte in der Ukraine. Die Registrierungsphase endet am 25. Februar. Die Online-Anmeldung wird um 12:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entspricht Kiewer Zeit) freigeschaltet. Das Programm richtet sich gezielt an Menschen, die unter den Folgen des Krieges leiden.
Bereits im Jahr 2025 leistete der NRC in der Ukraine Hilfe für mehr als 169.000 Menschen. Im Rahmen der neuen Programmphase ist geplant, etwa 79.000 Personen zu unterstützen. Für Binnenvertriebene (IDPs) liegt die Einkommensgrenze für eine Zahlungsberechtigung bei 10.380 Hrywnja. Zum Vergleich: Ein Existenzminimum für Menschen mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit beträgt 2.595 Hrywnja.
Voraussetzungen für die Anmeldung
Um sich registrieren zu können, müssen Haushalte mindestens eines der folgenden drei Hauptkriterien erfüllen:
- Der Haushalt befindet sich in einer Region mit anhaltenden Kampfhandlungen;
- Die Bewohner mussten aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen;
- Die Familie ist in befreite Gebiete zurückgekehrt.
Zusätzlich müssen sich die Antragsteller zum Zeitpunkt der Registrierung auf ukrainischem Staatsgebiet aufhalten. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass die Hilfe gezielt diejenigen erreicht, die sie am dringendsten benötigen.
Dieses Programm des Norwegischen Flüchtlingsrates ist ein wichtiger Schritt, um die besonders schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen in der Ukraine zu unterstützen, die vom Krieg betroffen sind.
Angesichts der wachsenden Bedürfnisse der vom Konflikt betroffenen Menschen zielt diese finanzielle Unterstützung darauf ab, ihre Lage zu erleichtern und den Wiederaufbau zu fördern. Die kurze Anmeldefrist von nur neun Tagen unterstreicht die Dringlichkeit, mit der auf die akuten Herausforderungen im Alltag der betroffenen Familien reagiert werden muss.
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