47 Millionen Euro für Charkiw: EU und EBRD schnüren Hilfspaket.

47 Millionen Euro für Charkiw: EU und EBRD schnüren Hilfspaket
47 Millionen Euro für Charkiw: EU und EBRD schnüren Hilfspaket

Finanzspritze für die krisengeplagte Stadt

Nach Angaben von Novyny.live: Die Stadt Charkiw erhält finanzielle Unterstützung in Höhe von 47 Millionen Euro von der Europäischen Union und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Das Geld dient zwei zentralen Zwecken: der Sicherung der städtischen Liquidität und der Modernisierung der Wärmeversorgung. Am 25. Juni bestätigte der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, den Eingang der Mittel. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die wirtschaftliche Stabilität der Stadt zu stärken, die unter den Folgen des Krieges leidet.

Ein Teil des Pakets, 15 Millionen Euro, ist ein Darlehen der EBRD, das als Nothilfe für die Liquidität Charkiws gedacht ist. Weitere 32 Millionen Euro fließen in die Erneuerung des Heizsystems – ein Bereich, der für die Grundversorgung der Einwohner von größter Bedeutung ist. Zusätzlich zu diesen Krediten erhält die Stadt einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 17 Millionen Euro von der Europäischen Union.

Gemeinsame Projekte mit UNICEF

Parallel dazu vertieft UNICEF seine Zusammenarbeit mit Charkiw in mehreren Bereichen:

  • sichere Bildungsangebote
  • Gesundheitsversorgung
  • Sozialpolitik
  • Kinderschutz
  • Jugendförderung
  • Ausbau der kritischen Infrastruktur

Diese Partnerschaft ergänzt die Bemühungen, die Lebensbedingungen in der Stadt nachhaltig zu verbessern.

Bürgermeister Ihor Terechow betonte: „Das Ergebnis ist das Einzige, was zählt.“

Die bereitgestellten Finanzmittel sind Teil der Maßnahmen, die im Rahmen der Ukraine Recovery Conference vereinbart wurden. Sie zielen auf den Wiederaufbau und die langfristige Entwicklung der Ukraine ab.

Die Zuwendungen von EBRD und EU unterstreichen, wie wichtig internationale Hilfe für die Regeneration ukrainischer Städte ist, die durch den Krieg schwer getroffen wurden. Die Erneuerung der Wärmeversorgung und die Liquiditätssicherung sind unerlässlich, um den Bürgern Charkiws ein normales Leben zu ermöglichen – besonders in Zeiten anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit. Die Kooperation mit UNICEF zeigt zudem, dass die Stadt einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, um soziale Herausforderungen zu bewältigen und die Entwicklung voranzutreiben.


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