Kostenloser Nahverkehr und neuer U-Bahnhof: So läuft der Betrieb in Charkiw während des Krieges.
Charkiws Metro im Kriegsmodus
Nach Angaben von Novyny.live: Selbst unter Kriegsbedingungen ist die Metro in Charkiw weiterhin in Betrieb – und das sogar kostenlos für alle Fahrgäste. Das Netz umfasst drei Linien (Rot, Grün, Blau) mit insgesamt 30 Stationen. Täglich fahren die Züge von 5:30 bis 22:00 Uhr und versorgen Einwohner wie Besucher der Stadt mit einem wichtigen Verkehrsmittel.
Die Stationen im Überblick
Zur roten Linie gehören folgende Haltestellen:
- Cholodna Hora
- Vokzalna
- Zentralnyj Rynok
- Maidan Konstytuziji
- Lewada
- Sportywna
- Sawodska
- Turboatom
- Palaz Sportu
- Armijska
- Imeni O.S. Masselskoho
- Traktornyj Sawod
- Industrialna
Auf der blauen Linie verkehren diese Stationen:
- Istorytschnyj Musej
- Universytet
- Jaroslawa Mudroho
- Kyjiwska
- Akademika Barabaschowa
- Akademika Pawlowa
- Studentska
- Saltiwska
Die grüne Linie verbindet folgende Haltestellen:
- Metrobudiwnykiv
- Sachysnykiw Ukrajiny
- Architektora Beketowa
- Derschprom
- Naukowa
- Botanitschnyj Sad
- 23 Serpnja
- Olexijjiwska
- Peremoha
An 13 Stationen stehen den Fahrgästen insgesamt 47 Rolltreppen zur Verfügung, was die Fortbewegung erleichtert. Ein entscheidender Schritt war die Einführung der kostenlosen Nutzung ab dem 24. Mai 2022 – eine Maßnahme, die den Bewohnern das Reisen in der Stadt deutlich erleichtert. Zusätzlich ist der Bau einer neuen Station namens „Derschawinska“ geplant, die zwischen den Haltestellen „Metrobudiwnykiv“ und „Kaschtanowa“ liegen wird.
Trotz der schwierigen Umstände bleibt die Metro Charkiw ein zentraler Pfeiler der städtischen Verkehrsinfrastruktur. Sie gewährleistet, dass die Menschen auch in Krisenzeiten zuverlässig in verschiedene Stadtteile gelangen.
Die kostenlose Beförderung in der Metro von Charkiw ist eine wichtige Stütze für die Gemeinschaft während des Krieges. Sie ermöglicht es den Menschen, sich ohne finanzielle Belastung in der Stadt zu bewegen – etwa um Krankenhäuser, Schutzräume oder andere lebenswichtige Einrichtungen zu erreichen.
Der geplante Bau der neuen Station „Derschawinska“ zeigt, dass die Stadt trotz der Krise an einer Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur festhält. Das Projekt könnte die Mobilität der Bewohner langfristig positiv beeinflussen.
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