Millionen Briten zahlen zu viel Steuern: Wie ein fehlerhaftes System Hausbesitzer bestraft.
Ungleichheit der Rundfunksteuer in Großbritannien
Nach Angaben von The Sun: Millionen von Familien sehen sich enormen Unterschieden bei der Zahlung der Rundfunksteuer gegenüber. Eigentümer bescheidener Häuser können mehr zahlen als diejenigen, die in luxuriösen Villen leben. Kritiker des Systems haben es als „unfair und willkürlich“ bezeichnet, da neue Forschungen zeigen, dass einige Hausbesitzer in London relativ 50 Mal weniger Steuern zahlen als ihre Pendants im Norden Englands.
Die durchschnittliche Rundfunksteuer in England für Kategorie D beträgt £2,280, aber die Räte legen ihre eigenen Sätze fest. In Wandsworth zahlen die Leute nur £990, während es in Nottingham £2,656 sind.Diese schockierenden Unterschiede haben erneut die Notwendigkeit einer Reform der veralteten Steuer aufgeworfen, die auf fiktiven Immobilienwerten vor über 30 Jahren basiert. Das Problem ist, dass die Rechnung für die Rundfunksteuer nicht von dem heutigen Wert Ihres Hauses abhängt, sondern von Schätzungen, die bereits 1991 durchgeführt wurden, als Eigentum in Kategorien von A bis H unterteilt wurde.
Ungerechtigkeit bei der Besteuerung
Die durchschnittliche Rundfunksteuer für Kategorie D in England beträgt £2,280, aber verschiedene Räte setzen ihre eigenen Sätze fest. Zum Beispiel zahlen die Leute in Wandsworth nur £990, während es in Nottingham – £2,656 sind. Dies zeigt, dass Millionen von Hausbesitzern im Vergleich zu den tatsächlichen Werten ihrer Immobilien weniger zahlen.
Zum Beispiel beträgt die durchschnittliche Rechnung für die Rundfunksteuer in Wandsworth £990.07, obwohl der durchschnittliche Immobilienwert hier £691,000 beträgt. In Newcastle hingegen, wo der durchschnittliche Wert eines Hauses in Kategorie D nur £205,000 beträgt, zahlen die Bewohner £2,463.98. Das ist fast dreimal mehr für Familien, deren Häuser viel weniger kosten.
Michael Dent, Direktor von PropertyData, sagte: „Die Rundfunksteuer ist unfair und willkürlich. Die Berechnung basiert auf veralteten Schätzungen aus dem Jahr 1991, und Hausbesitzer erleben jetzt eine Lotterie, abhängig von einer theoretischen Schätzung, die 34 Jahre alt ist.'
Asymmetrie bei der Besteuerung teurer Immobilien
Die Situation wird noch absurder, wenn man teure Immobilien betrachtet. Zum Beispiel zahlt ein Haus der Kategorie F in Kilburn, das £3.46 Millionen kostet, nur £2,940.96 an Rundfunksteuer, was 0.03% seines Wertes entspricht. Ein Haus der Kategorie F in Preston, das £202,500 kostet, hat hingegen eine Rechnung von £3,396.94, was 1.67% seines Wertes entspricht – ein Unterschied von 50 Mal mehr als in der Londoner Villa.
Derzeit verpflichtet die Regierung unter Druck, dieses System zu reformieren, und mögliche Änderungen stehen bereits bevor. Die Labour-Partei erwägt eine vollständige Reform, einschließlich der Abschaffung der Rundfunksteuer und der Einführung einer einzigen jährlichen Immobiliensteuer.
Es wird auch die Idee eines neuen Steuermodells diskutiert, das die Rundfunksteuer ersetzen soll, indem Sätze von 0.44% des Immobilienwertes festgelegt werden. Bei Umsetzung werden die Rechnungen auf £2,200 mit einer Mindestgebühr von £800 begrenzt.
Überprüfen Sie Ihre Rundfunksteuer
Hunderttausende von Immobilien könnten sich in der falschen Kategorie der Rundfunksteuer befinden. Seit der Einführung des neuen Systems im Jahr 1991 besteht die Möglichkeit, gegen Ihre Kategorie Berufung einzulegen. Wenn Sie bemerken, dass Sie mehr zahlen als Nachbarn mit ähnlicher Immobilie, können Sie einen Einspruch beim Bewertungsbüro für England und Wales oder Schottland einlegen.
Wenn Sie glauben, dass Ihre Immobilie in der falschen Kategorie ist, sollten Sie Einspruch einlegen und Beweise sammeln, die Ihre Aussage unterstützen. Bei positivem Ausgang können Sie eine Rückerstattung der Steuer bis zum Zeitpunkt Ihres Umzugs erhalten.
So könnten Reformen die Situation mit der Rundfunksteuer in Großbritannien erheblich ändern, doch die Fragen nach Gerechtigkeit und Steuerlast für Immobilienbesitzer bleiben äußerst relevant. Ob die Regierung eine Balance zwischen den Interessen verschiedener Kategorien von Hausbesitzern finden kann – die Zeit wird es zeigen.
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