Die dunkle Seite Dubais: wie Mädchen aus Afrika in die Sexsklaverei rekrutiert werden.
Die unangenehme Realität der Clubs in Dubai
Nach Angaben von The Sun: In den luxuriösen Nachtclubs Dubais beobachtete die Journalistin Runako Selina mit Entsetzen, wie verletzliche junge Frauen in die Welt der VIPs und Berühmtheiten geraten, indem sie sich für Sex anbieten.
Unter dem Deckmantel unternahm die Reporterin einen Selbstversuch, um das beunruhigende Phänomen der sogenannten „Porta Potty“-Partys zu erkunden, und tauchte ein in die dunkle Welt mysteriöser „Selbstmorde“ und abscheulicher Sexringe, die hochkarätige Kunden bedienen: „Musiker, Fußballspieler und Präsidenten“.
East2WestDie OnlyFans-Modell Maria Kowalchuk, 20, wurde in Dubai in einem schweren Zustand aufgefunden, nachdem sie mehr als eine Woche verschwunden war.
Sie berichtete, dass sie von russischen Männern auf einer Party in Dubai zu einer Bewusstlosigkeit geprügelt wurde.
Runako Selina untersuchte die dunkle Seite des Menschenhandels in Dubai in einem neuen Dokumentarfilm
BBC Eye / BBC World of Secrets
Die Erkundung der dunklen Seite Dubais
Im neuen BBC-Dokumentarfilm „Tod in Dubai: #DubaiPortaPotty“ enthüllt Runako, wie schamlose Menschenhändler die Stadt kontrollieren, indem sie junge Frauen gegen ihren Willen festhalten, bis sie sich bereit erklären, ihren Körper zu verkaufen.
Der Film beleuchtet auch die Todesfälle zweier junger Frauen, die aus Hochhäusern in der Stadt fielen; ihre Familien bezweifeln jetzt die offiziellen Selbstmordstatistiken und äußern Bedenken hinsichtlich der Qualität der Ermittlungen.
Der Begriff „Porta Potty“, erstmals von Komiker Dave Chappelle verwendet, bezieht sich auf Männer, die Freude daran finden, Frauen in schamlosen sexuellen Handlungen zu unterwerfen.
Sexuelle Ausbeutung in der wohlhabenden Stadt
Der Dokumentarfilm und der sechsfolgende Podcast zeigen die dunkle Seite der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), wo etwa eine viertel Million britischer Auswanderer lebt, darunter viele Prominente.
Junge Frauen werden in dieses reiche Land durch Versprechungen von leichtem Geld und einem luxuriösen Leben gelockt, landen aber letztendlich in der Prostitution.
Es gibt Berichte, dass Influencer aus Großbritannien und anderen westlichen Ländern enorme Summen für die Teilnahme an brutalen sexuellen Akten in diesem Ölland erhalten.
East2West
Die Geheimnisse des 'Selbstmords'
„Es gibt keine Chance, dass sie Selbstmord begangen hat. Meine Schwester liebte das Leben,“
Bruder von Kayla
Runako wollte die Wahrheit herausfinden, nachdem die Berichte über den Tod von Monique Karungi im April 2022 450 Millionen Aufrufe in sozialen Medien hatten.
Die 23-jährige Frau aus Uganda, die in Instagram als Mona Kizz bekannt ist, wurde Opfer von Gerüchten, als ein Video, das angeblich sie auf einer „Porta Potty“-Party zeigt, online auftauchte.
Aber Runako stellte fest, dass es nicht Monique im Video war, und wandte sich an die Familie der verstorbenen Frau in Uganda.
Ein Verwandter von ihr versichert: „Meine Monique konnte keinen Selbstmord begehen.“
Sexuelle Ausbeutung und fragwürdige Todesfälle
Ein weiteres Opfer, Kayla Birungi, fiel 2021 vom 13. Stock. Die Polizei erklärte es für Selbstmord.
Ein Bruder von ihr behauptet jedoch: „Sie war meine beste Freundin. Sie sagte mir, dass sie nach Uganda zurückkehren würde.“
„Es gibt keine Chance, dass sie Selbstmord begangen hat. Meine Schwester liebte das Leben. Wir brauchen Gerechtigkeit für unsere Schwester.”
Bruder von Kayla
Troy, ehemaliger Operationsmanager der Mwesigwa-Gang, berichtete im Dokumentarfilm, dass Kayla nach dem Rauchen von Shisha mit einem arabischen Kunden auf den Balkon trat.
Die toxikologischen Ergebnisse zeigten keine Spuren von Drogen oder Alkohol in ihrem Körper.
Fazit und Perspektiven
Untersuchungen und Zeugenaussagen deuten darauf hin, dass das System des Menschenhandels und die zahlreichen Fälle von verdächtigen Todesfällen ernsthafte Probleme in Dubai sind, die dringende Betrachtung und Maßnahmen zum Schutz verletzlicher Frauen erfordern.
„Tod in Dubai: #DubaiPortaPotty“ ist jetzt auf BBC iPlayer verfügbar, sowie der sechsfolgende Podcast „Tod in Dubai“ auf BBC Sounds.
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