E-Auto-Import bricht nach Steuervorteilsende massiv ein.

E-Auto-Import bricht nach Steuervorteilsende massiv ein
E-Auto-Import bricht nach Steuervorteilsende massiv ein

Starker Rückgang bei der Einfuhr von Elektroautos

Nach Angaben von Novyny.live: Die Einfuhr von Elektrofahrzeugen in die Ukraine ist im Januar 2026 drastisch eingebrochen. Den Zulassungsdaten zufolge wurden nur noch 2300 Erstzulassungen für E-Autos registriert. Das ist ein Rückgang um das Vierzehnfache im Vergleich zum Dezember 2025, als noch rund 33.000 Elektroautos neu zugelassen wurden. Hauptursache für diesen Einbruch ist das Auslaufen der Mehrwertsteuerbefreiung für importierte E-Fahrzeuge, die am 1. Januar 2026 endete. Diese Regelung hatte den Markt zuvor jahrelang befeuert.

Die aktuelle Lage auf dem ukrainischen E-Auto-Markt

Die Statistik für Januar 2026 zeigt 1450 Erstzulassungen für gebrauchte und 904 für neue Elektrofahrzeuge. Das abrupte Ende der finanziellen Anreize hat die Attraktivität von E-Autos für Käufer deutlich geschmälert und die Nachfrage sowohl nach neuen als auch gebrauchten Modellen stark sinken lassen.

Zusätzlich belastet wurde der Markt durch die winterlichen Bedingungen. Bei Frosttemperaturen bis zu -20 °C litten die Batterieleistungen spürbar, was die Alltagstauglichkeit einschränkte. Hinzu kamen gestiegene Ladekosten an öffentlichen Stationen, die mit 30-32 Hrywnja pro Kilowattstunde zu Buche schlugen – ein weiterer abschreckender Faktor für potenzielle Käufer.

Insgesamt durchlebt der ukrainische E-Auto-Markt somit eine schwierige Phase, die maßgeblich auf das Ende der Steuervergünstigungen und die widrigen Witterungsumstände zurückzuführen ist.

Der Importeinbruch unterstreicht, wie abhängig die Entwicklung des E-Auto-Marktes von staatlichen Förderinstrumenten war.

Das Auslaufen der Mehrwertsteuerbefreiung als Hauptgrund für den Zulassungseinbruch könnte langfristige Folgen für Investitionen in diesen Sektor haben. Angesichts hoher Ladekosten und technischer Herausforderungen im Winter dürfte eine Erholung der Nachfrage ohne neue staatliche Anreize oder Initiativen nur schwer möglich sein.


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