Irans Regime setzt auf Machterhalt und meidet den Bodenkrieg.

Irans Regime setzt auf Machterhalt und meidet den Bodenkrieg
Irans Regime setzt auf Machterhalt und meidet den Bodenkrieg

Das oberste Gebot: Kontrolle bewahren

Nach Angaben von TSN.ua: Für die iranische Führung steht ein Ziel über allem: der Erhalt des eigenen Regimes. Vadym Denysenko, Leiter des analytischen Zentrums 'Business Capital', betont, dass die iranische Regierung ihre Macht um jeden Preis sichern will. Ihr Hauptaugenmerk liegt dem Experten zufolge darauf, innere Proteste im Keim zu ersticken und eine Bodenoffensive der USA zu verhindern, die das System gefährden könnte. Die iranische Führung ordnet alle ihre Handlungen dieser Priorität unter.

Ein Bodenkrieg könnte für die Stabilität des Landes fatale Folgen haben. Denysenko warnt deutlich:

'Das Schlimmste, was allen passieren könnte, wäre eine Bodenoperation.'

Um Unruhen im Inneren zu unterdrücken, bedient sich die Regierung in Teheran vor allem zweier Mittel:

  • Einschüchterung der Bevölkerung;
  • strikte Kontrolle der Versorgungslage.

Mit diesen Methoden hält die Staatsmacht die Gesellschaft in Schach und beugt größeren Aufständen vor.

Nach außen zeigt sich Teheran hart

Gleichzeitig gibt sich der Iran nach außen unerschrocken. Abbas Araghchi, der Leiter des iranischen Außenministeriums, erklärte, sein Land fürchte keine US-Bodeninvasion.

'Teheran sieht keinen Sinn in Verhandlungen mit dem Weißen Haus,'
so seine Aussage, die das tiefe Misstrauen gegenüber möglichen Abkommen mit Washington offenbart.

US-Präsident Donald Trump konterte und wies darauf hin, der Iran habe bereits 'alles verloren', darunter seine Marine. Die USA verfügten über genügend Munition und Ressourcen, um ihre Angriffe auch ohne den Einsatz von Bodentruppen fortzusetzen. Die Spannungen zwischen beiden Staaten sind somit unvermindert hoch.

Die Lage im Iran zeigt ein kompliziertes Wechselspiel aus inneren Spannungen und äußerem Druck. Während die Führung in Teheran versucht, die Kontrolle im Land zu wahren, muss sie gleichzeitig auf die Drohgebärden Washingtons reagieren. Die strategische Zurückhaltung bei direkten militärischen Konfrontationen ist dabei ein zentrales Element ihres Überlebens. Die nächsten Schritte beider Seiten werden darüber entscheiden, wie sich dieser gefährliche Konflikt weiterentwickelt und welche Folgen er für die gesamte Region haben wird.


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