Druck aus Dublin: Irland will Ungarn für Ukraine-Beitrittsgespräche gewinnen.

Druck aus Dublin: Irland will Ungarn für Ukraine-Beitrittsgespräche gewinnen
Druck aus Dublin: Irland will Ungarn für Ukraine-Beitrittsgespräche gewinnen

Stand der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine

Nach Angaben von Espreso.tv: Irland, das derzeit den Vorsitz im Rat der Europäischen Union innehat, versucht gemeinsam mit anderen Mitgliedstaaten, Ungarn dazu zu bewegen, die Ergebnisse des Screenings für die Ukraine und Moldau zu billigen. Die Eröffnung der Verhandlungskapitel für den EU-Beitritt der Ukraine wird noch vor September 2023 erwartet. Ziel ist es, sämtliche Gespräche bis Ende 2026 abzuschließen.

Die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine starteten am 15. Juni 2023. Bereits am 12. Juni 2023 verkündete EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass alle Mitgliedsländer geschlossen der Eröffnung des ersten Verhandlungskapitels zugestimmt hatten. Diese Entscheidungen sind entscheidend für die weitere Annäherung der Ukraine an die europäische Gemeinschaft. Der Druck auf Ungarn wächst, da Blockaden den gesamten Prozess verzögern könnten.

Nächste Etappen im Verhandlungsprozess

Als nächster Schritt ist eine Sitzung des COELA-Ausschusses für den 22. Juli 2023 anberaumt. Im Anschluss daran ist ein weiteres Treffen der Arbeitsgruppe für den 1. September 2023 geplant. Ein optimistischer Fahrplan sieht vor, dass alle Verhandlungskapitel für die Ukraine bis Ende 2026 geöffnet werden könnten – ein klares Signal, dass die EU das Land auf seinem Weg in die europäische Integration weiterhin unterstützen will.

Die Eingliederung der Ukraine in die Europäische Union ist ein zentraler Punkt der EU-Außenpolitik, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage. Der Rückhalt durch andere Mitgliedstaaten wie Irland ist entscheidend, um die Einheit im Verhandlungsprozess zu wahren. Die Öffnung der Verhandlungskapitel könnte die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU weiter vertiefen und so zur Stabilität der gesamten Region beitragen.


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