Italien lehnt IPC-Entscheidung ab: Russische und belarussische Paralympics-Starter unter Flagge.
Italien widerspricht dem Paralympischen Komitee
Nach Angaben von Novyny.live: Die italienische Regierung hat ihren Widerspruch gegen einen Beschluss des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) bekräftigt. Dieser erlaubt russischen und belarussischen Athleten die Teilnahme an den Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Sechs Sportler aus Russland und vier aus Belarus dürfen dabei sogar mit nationalen Emblemen und Hymnen antreten – eine Regelung, die in Italien auf scharfe Kritik stößt.
In einer gemeinsamen Erklärung betonten Außenminister und Vize-Ministerpräsident Antonio Tajani sowie Sportminister Andrea Abodi die Haltung Roms. Italien hatte sich bereits zusammen mit 33 weiteren Staaten und der Europäischen Kommission gegen den IPC-Beschluss ausgesprochen. Die Vollversammlung des Komitees hatte am 27. September die Mitgliedschaft der paralympischen Verbände Russlands und Belarus’ wiederhergestellt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden internationalen Sanktionen gegen beide Länder sorgt diese Entwicklung für erhebliche Verstimmung.
Internationale Kontroverse um Sport und Politik
Mit seiner Position reiht sich Italien in eine Gruppe von Nationen ein, die Startmöglichkeiten für Athleten aus Russland und Belarus auf internationaler Bühne ablehnen. Die Debatte findet in einer Phase statt, in der Fragen der Sicherheit und Sportethik weiterhin hoch umstritten sind.
Die IPC-Entscheidung hat international Wellen geschlagen, da die Zulassung von Sportlern aus den beiden Ländern nach wie vor höchst kontrovers diskutiert wird. Die klare Haltung Italiens und anderer Staaten unterstreicht die anhaltenden politischen Spannungen und den Dissens über den Umgang mit Sport in Zeiten globaler Konflikte. Solche Beschlüsse können langfristige Auswirkungen auf den internationalen Sport und die Zusammenarbeit zwischen Nationen haben.
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