U-Bahn in Kiew: Anwohner von Winohradar müssen bis 2027 warten.

U-Bahn in Kiew: Anwohner von Winohradar müssen bis 2027 warten
U-Bahn in Kiew: Anwohner von Winohradar müssen bis 2027 warten

U-Bahn-Bau in Winohradar: Ein langer Weg

Nach Angaben von Novyny.live: Die Fertigstellung der U-Bahn-Stationen in Winohradar ist für 2027 geplant. Bis dahin müssen die Bewohner des Kiewer Stadtteils mit erheblichen Belastungen leben. Die Bauarbeiten laufen rund um die Uhr – von morgens bis spät in die Nacht – und beeinträchtigen den Alltag der Menschen massiv.

Bürgermeister Vitali Klitschko prognostiziert, dass zwei neue Stationen im Jahr 2027 eröffnet werden können. Diese Ankündigung gibt Hoffnung, doch die negativen Begleiterscheinungen sind bereits jetzt spürbar. So ist der Prospekt der Europäischen Union bis zum 1. Dezember 2026 gesperrt, was den Autoverkehr und die Wege für Fußgänger erheblich erschwert. Die Anwohner äußern deutlich ihre Sorgen über die angespannte Lage.

„Der Bau macht mein Leben sehr schwer. Ständig Lärm, Staub und Dreck“, beklagt sich die Kiewerin Kristina.

Einige Fortschritte sind dennoch sichtbar: Der rechte Tunnel zur Station „Syrez“ sowie Teile der Lüftungsanlagen sind bereits fertiggestellt. Allerdings konnte die Station „Sahoriwska“ aufgrund der Wirtschaftskrise Mitte der 1990er-Jahre nicht vollendet werden. Die Anwohner hoffen nun auf eine Verbesserung der Bedingungen im Baubereich.

„Ich wünsche mir, dass die Übergänge über die Baustelle besser gestaltet werden“, ergänzt die Anwohnerin Tetjana.

Viele Kiewer sind bereit, noch zwei Jahre auf die Eröffnung der U-Bahn zu warten. Sie sind überzeugt, dass die neuen Stationen die Verkehrssituation im Viertel deutlich verbessern werden. Trotz aller Widrigkeiten glauben die Stadtbewohner, dass sich die Mühen am Ende lohnen werden.

Warum die Fertigstellung so wichtig ist

Der Abschluss des U-Bahn-Projekts in Winohradar ist ein zentraler Schritt für die städtische Infrastruktur. Die neuen Stationen könnten den Druck auf das bestehende Verkehrsnetz erheblich verringern. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Situation, wie schwierig es ist, den Ausbau der Infrastruktur mit den Bedürfnissen der Anwohner in Einklang zu bringen. Daher ist es entscheidend, dass die Stadtverwaltung die Anliegen der Bürger bei solchen Großprojekten ernst nimmt und ihnen während der Bauphase zumutbare Lebensbedingungen sichert.


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