Kiews Heizkrise: 1400 Gebäude warten auf Generatoren-Beschluss.
Heizungsausfall in der ukrainischen Hauptstadt
Nach Angaben von Novyny.live: In Kiew sind fast 1400 Wohngebäude weiterhin ohne Heizung, da die Infrastruktur schwer beschädigt ist. Die Stadtverwaltung will am 10. Februar einen Kreditbeschluss fassen, um Generatoren für die Dauer des Kriegsrechts zu beschaffen. Besonders betroffen sind die Stadtteile Darnyzkyj und Dnipro: Dort können über 1100 Mehrfamilienhäuser wegen kritischer Schäden am Heizkraftwerk Darnyzja keine Wärme beziehen, was die Lage für die Bewohner extrem verschärft.
Hinzu kommen mehr als 200 Häuser in anderen Bezirken der Hauptstadt, die aufgrund akuter Schäden ebenfalls nicht beheizt werden können. Als Soforthilfe plant die Stadtverwaltung deshalb zinslose Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr für den Kauf von Generatoren. Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte dazu:
„Berechtigt sind Wohnungseigentümergemeinschaften, Hausgemeinschaften, Genossenschaften und auch Miteigentümer von Häusern, in denen noch keine entsprechende Gemeinschaft gegründet wurde.“
Überlebenswichtige Wärmeversorgung
Die anhaltende Krise zeigt, wie existenziell eine funktionierende Heizversorgung unter Kriegsbedingungen ist. Ohne Wärme sind Gesundheit und Wohlergehen der Zivilbevölkerung massiv gefährdet. Die geplanten zinsfreien Kredite für Generatoren sind ein wichtiger Schritt, um die Folgen der zerstörten Infrastruktur abzumildern und die Lebensbedingungen in der Hauptstadt gerade im Winter erträglicher zu machen. Die Situation verdeutlicht die enormen Herausforderungen für die städtische Daseinsvorsorge während des Krieges.
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