Kiew: Über 1100 Wohnhäuser weiterhin ohne Heizung.
Angespannte Lage der Wärmeversorgung in der Hauptstadt
Nach Angaben von Novyny.live: Die russischen Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt vom 12. Februar haben weiterhin gravierende Folgen. Wie der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, am 16. Februar mitteilte, sind noch immer etwa 100 Gebäude völlig ohne Wärme. Mehr als 1100 Mehrfamilienhäuser sind zudem nicht an das Fernwärmenetz angeschlossen. Die Angriffe auf kritische Infrastruktur stellen die Stadt vor immense Herausforderungen, besonders in der kalten Jahreszeit.
Insgesamt verbleiben über 1000 Hochhäuser ohne Heizung. Zwar konnte die Versorgung für 2500 Gebäude nach den Beschüssen wiederhergestellt werden, doch die schweren Schäden am Heizkraftwerk Darnyzja blockieren den Fortschritt.
„Aufgrund der kritischen Beschädigungen des Heizkraftwerks Darnyzja ist es derzeit nicht möglich, den Wärmeträger dorthin zu leiten,“ so Vitali Klitschko.
Besonders betroffene Stadtbezirke
Besonders prekär ist die Situation in den Bezirken Dnipro und Darnyzja, wo mehr als 1100 Häuser nicht an die Wärmeversorgung angeschlossen sind. Die Stadtverwaltung arbeitet zwar an der Reparatur, kann aber noch keinen konkreten Zeitpunkt für eine vollständige Wiederherstellung nennen. Die anhaltend niedrigen Temperaturen verschärfen die Dringlichkeit der Lage für die Bewohner.
Die Wiederherstellung der Heizung bleibt eine der dringendsten Aufgaben für die Stadt. Sie ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern direkt entscheidend für die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung in den Wintermonaten. Die Effektivität, mit der die Kriegsfolgen für die kritische Infrastruktur bewältigt werden, wird die Lebensqualität in Kiew maßgeblich bestimmen. Die Lösung dieser Krise hat für die lokalen Behörden höchste Priorität.
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