Stromausfälle am 23. März in der Region Kiew: Zeitpläne veröffentlicht.
Stabilisierungspläne für Stromabschaltungen in der Region Kiew
Nach Angaben von Novyny.live: Am Donnerstag, dem 23. März 2023, werden in der Region Kiew aufgrund der Folgen von Angriffen auf Energieanlagen stabilisierende Stromabschaltungen nach festgelegten Plänen durchgeführt. Die Versorgungsunterbrechungen erfolgen in zwei Schichten: Die erste Stufe, bezeichnet als 1.1, umfasst eine Abschaltung von 19:30 bis 22:00 Uhr, während die Stufe 6.1 den Zeitraum von 17:00 bis 19:30 Uhr abdeckt. Diese Maßnahmen wurden notwendig, nachdem am 22. März Teile zweier Bezirke Kiews sowie des Rajons Browary infolge eines russischen Angriffs ohne Strom waren.
Darüber hinaus bleiben die weiteren Stufen 1.2, 2.1, 2.2, 3.1, 3.2, 4.1, 4.2, 5.1, 5.2 und 6.2 den gesamten Tag über abgeschaltet. Die Entscheidung folgt auf einen Zwischenfall am 22. März, bei dem eine russische Attacke zu Stromausfällen in Teilen der Hauptstadt und Umgebung führte.
Aktuelle Lage der Energieversorgung
Bereits am 21. März kam es in Teilen der Kiewer Stadtbezirke Darnyzja und Dnipro zu Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung, ausgelöst durch einen Netzzwischenfall. Die Energiesituation bleibt angespannt, und die ergriffenen Maßnahmen zielen darauf ab, das regionale Stromnetz zu stabilisieren. Diese Abschaltungen sind eine direkte Folge der anhaltenden Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur, die die Aufrechterhaltung einer verlässlichen Stromversorgung erheblich erschweren.
Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, sich auf mögliche weitere Unterbrechungen der Elektrizitäts- und Wasserversorgung einzustellen und die veröffentlichten Zeitpläne zu beachten, um Unannehmlichkeiten zu minimieren. Die Lage im Energiesystem bleibt kritisch, was die Dringlichkeit des Schutzes von Energieanlagen in Zeiten militärischer Auseinandersetzungen unterstreicht. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass die Stromausfälle Teil eines umfassenderen Musters von Versorgungsunterbrechungen sind, das die Region seit Wochen belastet.
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