Staatsanwaltschaft erhebt Anklage: Amtsleiter soll Stadt Kiew 1,4 Millionen Hrywnja Schaden zugefügt haben.
Anklage gegen Leiter eines kommunalen Betriebs
Nach Angaben von Novyny.live: Die Staatsanwaltschaft der Stadt Kiew hat Anklage gegen den Leiter eines städtischen Betriebs erhoben. Ihm wird Amtspflichtverletzung vorgeworfen, durch die der Stadt ein finanzieller Schaden von fast 1,4 Millionen Hrywnja entstanden sein soll. Die Anklageschrift wurde dem Gericht am 2. Februar vorgelegt.
Der beschuldigte Leiter des Betriebs 'Straßen- und Bauwerkserhaltung des Podilsker Bezirks' (KП 'ШЕУ...') muss sich nun vor Gericht verantworten. Die Vorwürfe stützen sich auf Artikel 367, Absatz 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches. Laut Ermittlungen kaufte der Beamte Poller von mangelhafter Qualität, die nicht den geltenden staatlichen Normen (DСТU) entsprachen.
Hoher finanzieller Schaden für die Stadt
Durch den Kauf der nicht normgerechten Bauteile entstand der Stadtkasse ein Verlust in Höhe von rund 1,4 Millionen Hrywnja. Über das Strafmaß wird nun das zuständige Gericht entscheiden. Solche Fälle sind besonders brisant, da viele ukrainische Städte und Gemeinden unter knappen Budgets leiden und jeder Hrywnja zählt.
Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit einer gewissenhaften Amtsführung und einer lückenlosen Kontrolle bei öffentlichen Aufträgen. Er dürfte die Diskussion über mehr Transparenz und Sorgfalt in der kommunalen Beschaffung neu entfachen, um Steuergelder besser zu schützen.
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